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Titel

Blueback - Eine tiefe Freundschaft

Originaltitel

Blueback

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2022

Herkunftsländer

Australien

Länge

01:43:13 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Robert Connolly

DarstellerInnen

Eric Bana (Mad Macka), Mia Wasikowska (Abby), Ariel Donoghue (Abby), Albert Mwangi (Gitundu), Eddie Baroo (Merv), Clarence Ryan (Briggs), Radha Mitchell (Dora), Elizabeth Alexander (Older Dora), Ilsa Fogg (Abby)

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Abbys Mutter – Dora Jackson – ist Umweltaktivistin und kämpft gegen die Zerstörung und Ausbeutung der westaustralischen Riffe. Zu Abbys achtem Geburtstag nimmt ihre Mutter sie zum ersten Mal auf einen tiefen Apnoe-Tauchgang mit, um sie ebenfalls für den Erhalt der Meere zu begeistern. Ihre beeindruckendste Begegnung bei ihrem Unterwasserabenteuer ist jedoch die mit einem Riesenlippfisch, einem Verwandten der Barsche. Diese seltenen Fische können in etwa gleich alt wie Menschen werden und sind Standort-treu. Abby nennt den Fisch Blueback und um für seine Sicherheit zu sorgen, behalten Mutter und Tochter diese Begegnung für sich. Umso älter Abby wird, desto mehr ist der Lebensraum des Fisches bedroht. Nicht nur Fischer stellen eine Gefahr dar, auch die Einfahrt in die Bucht soll vertieft werden und Hobbytaucher mit Harpunen trachten Blueback nach dem Leben. Abby beschließt, sich als Meeresbiologin für den Erhalt der Riffe einzusetzen, auch um ihrem Freund Blueback ein friedliches Leben zu garantieren …

Alterskennzeichnung

Umweltschutz-Themen und die ungewöhnliche Freundschaft mit einem riesigen Lippfisch stehen im Zentrum des Filmes, der durch entspannte und wundervolle Unterwasseraufnahmen auch immer wieder für ausreichende Entlastung sorgt. Einige Spannungsmomente sind zu verzeichnen, so wird der Fisch immer wieder einmal von Fischern und Tauchern mit Harpunen bedroht und das Riff ist in Gefahr durch schweres Baugerät. Die Handlungsstränge wechseln zwischen unterschiedlichen Zeitebenen, was eventuell für ein ganz junges Publikum verwirrend sein könnte. Zudem versterben auch mehrere Personen, wenngleich dies nicht explizit gezeigt wird.
Die Kommission empfiehlt für den Film eine Freigabe ab 6 Jahren, da ab diesem Alter eine emotionale Überforderung auszuschließen ist.

Positivkennzeichnung

Der Film ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von Tim Winton und versteht sich als Plädoyer für den Erhalt der Meere und ihrer bedrohten Artenvielfalt. Unaufgeregt und trotzdem eindringlich wird die Notwendigkeit des Meeresschutzes kindgerecht herausgearbeitet und stimmungsvoll umgesetzt. Weibliche Role-Models in verschiedenen Altersgruppen dominieren den Film und bieten somit besonders auch für junge Mädchen und Frauen hervorragende emanzipatorische Identifikationsfiguren. Die Botschaften des Filmes werden kindgerecht und empathisch vermittelt und wundervolle Bilder der Unterwasserwelten machen den Film zu einem Ereignis für die ganze Familie.
Die Kommission war sich einig, den Film folgendermaßen hervorzuheben: „Empfehlenswert ab 8 Jahren als Buchverfilmung zum Thema Meeresschutz“.


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