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Titel

Emily

Originaltitel

Emily

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2022

Herkunftsländer

Großbritannien

Länge

02:10:40 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Frances O'Connor

DarstellerInnen

Emma Mackey (Emily Brontë), Alexandra Dowling (Charlotte Brontë), Fionn Whitehead (Branwell Brontë), Oliver Jackson-Cohen (William Weightman), Amelia Gething (Anne Brontë), Adrian Dunbar (Patrick Brontë), Gemma Jones (Tante Branwell)

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Die Pfarrerstochter Emily Brontë (Emma Mackey) lebt mit ihrem Vater, ihrem Bruder und den beiden Schwestern im ländlichen Yorkshire. Nach dem Tod der Mutter buhlen die Heranwachsenden auf unterschiedliche Weise um die Gunst des Vaters. Emily fühlt sich dabei ihrer älteren Schwester Charlotte (Alexandra Dowling), mit der sie die Liebe zum Geschichten-Erfinden und zum Schreiben teilt, stets unterlegen. Daher willigt sie ein wie diese eine Ausbildung zur Lehrerin zu machen, doch sie ist dem Druck, der nun auf ihr lastet, nicht gewachsen und kehrt wieder heim. Dort schließt sie sich ihrem rebellischen Bruder Branwell (Fionn Whitehead) an, der Opium und Alkohol konsumiert und sich mit verheirateten Frauen vergnügt. Gemeinsam verbringen sie viel Zeit in der Natur oder unternehmen nachts Ausflüge zu einem benachbarten Anwesen, um im Schutz der Dunkelheit die Bewohner zu beobachten. Als sie erwischt werden, nimmt Branwell die Schuld auf sich. Emily möchte schreiben, traut sich das aber nicht wirklich zu. Die Abgeschiedenheit des Landlebens bietet nicht gerade viele Möglichkeiten zum Austausch mit anderen, daher ist der Unterricht durch den Hauslehrer, Vikar William Weightman (Oliver Jackson-Cohen) eine willkommene Abwechslung. Anfangs zeigt sich die junge Frau spröd und abweisend, doch schon bald kommen sich die beiden näher und beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Als William diese von einem Tag auf den anderen beendet, ist Emily verstört und entscheidet sich ihre Ausbildung zur Lehrerin fortzusetzen. Fern von zuhause erreicht sie die Nachricht vom Tod des Geliebten und als sie heimkehrt, stirbt wenig später auch ihr Bruder. Auf sich allein gestellt gibt sich die junge Frau einen Ruck und schreibt ihr Opus magnum, den dreibändigen Roman „Sturmhöhe“. Das Buch wird gefeiert, doch Emily kann den Triumph nur kurz genießen, da sie wenig später einer Lungenentzündung erliegt und stirbt.

Alterskennzeichnung

In ihrem Regiedebut nimmt sich die englisch-australische Schauspielerin und Autorin Frances O'Connor der Lebensgeschichte der mittleren der Brontë-Schwestern an. In einer Landschaft voller Regen kreiert sie dabei einen recht düsteren Film, in dem viel Belastendes auf rätselhafte Weise angedeutet wird und der Tod allgegenwärtig ist. Die Mutter, deren Totenmaske ihre mittlerweile erwachsenen Kinder in einem Spiel verwenden, beginnt durch Emily zu sprechen, ihr Hauslehrer stirbt fast so jung wie ihr Bruder und letztlich segnet auch die Protagonistin selbst das Zeitliche. Als für Jüngere verstörend wurden zudem auch die drastischen Bestrafungsmethoden des Vaters sowie die problematische Darstellung der sexuellen Beziehung zwischen Emily und William gewertet. Denn für ihn ist der Sex mit ihr eine Todsünde. Dazu kommt der, immerhin nicht als wirklich erstrebenswert dargestellte, Opium- und Alkoholkonsum der Geschwister. Die Kommission entschied daher knapp mehrheitlich für eine Freigabeempfehlung ab 12 Jahren.

Positivkennzeichnung

keine


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