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Suchergebnisse in alphabetischer Reihenfolge:
Titel | Bonhoeffer |
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Originaltitel | Bonhoeffer: Pastor. Spy. Assassin. |
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Filmtyp | Langfilm |
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Herstellungsjahr | 2024 |
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Herkunftsländer | Belgien, Irland |
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Länge | 02:13:12 (hh:mm:ss) |
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Sprachversion | dt.synchr. |
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Sprache Ton | |
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Regie | Todd Komarnicki |
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DarstellerInnen | Jonas Dassler (Bonhoeffer), August Diehl (Martin Niemöller), Moritz Bleibtreu (Karl Bonhoeffer), Nadine Heidenreich (Paula Bonhoeffer), Philea Heyblom (Dietrich Bonhoeffer (jung)), Flula Borg (Hans von Dohnanyi), David Jonsson (Frank Fischer), Patrick Mölleken (Walter Bonhoeffer), Milton Welsh (Ludwig Müller), James Flynn (Sigmund Rascher), Robert Besta (Rudolf Bamler), John Keogh (Harry Emerson Fosdick), Simon Licht (Hermann Pünder), Charlotte Martz (Christine Bonhoeffer (jung)), Lisa Hofer (Sabine Bonhoeffer), Luise Landau (Sabine Bonhoeffer (jung))
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Verleiher | Kinostar Filmverleih GmbH |
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Inhalt | Der 1906 geborene Dietrich Bonhoeffer muss als Kind den Verlust seines geliebten älteren Bruders Walter verkraften, der aus dem Ersten Weltkrieg nicht lebend nach Hause kommt. Er selbst wird später evangelischer Theologe und Pastor und lebt in den 1930er-Jahren sogar eine Zeitlang in den USA, um seinen theologischen Horizont zu erweitern. Als er nach Deutschland zurückkehrt, wird ihm nach und nach immer stärker bewusst, wie sehr sich das Land politisch und gesellschaftlich verändert hat. Als integrer Mensch und überzeugter Pazifist, der an das Gute in den Menschen glaubt, lehnt er sich in seinen Predigten und Schriften immer öfter gegen die Nazis und auch gegen die Leitung in der evangelischen Kirche auf. Er ist nämlich der Meinung, dass diese nicht entschieden genug gegen den Naziterror auftritt, sondern sich vielmehr gängeln lässt und dabei zusieht, wie die jüdische Bevölkerung drangsaliert wird. Es dauert nicht lange, bis Bonhoeffer selbst in große Schwierigkeiten gerät ... |
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Alterskennzeichnung | Zu beachten ist in jedem Fall, dass es der Film mit der historischen Wahrheit nicht genau nimmt, z.B. ist Bonhoeffer nackt im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet worden, und nicht angezogen bei einem verlassenen Haus, wie das im Film gezeigt wird. Die Dramaturgie des Films mit den vielen wechselnden Zeiten, Schauplätzen und Figuren kommt Kindern jedenfalls nicht entgegen. Auch die zum Teil länger ausgespielten Gewaltszenen sind Kindern nicht zuzumuten. Zu diesen zählt etwa eine Sequenz, in der ein Hotelbesitzer Bonhoeffer sowie seinen Begleiter mit dem Kolben einer langläufigen Waffe brutal niederschlägt. Auch Tötungen wie das Erschießen mehrerer Menschen oder das Erhängen von Bonhoeffer am Ende sind in dieser Hinsicht problematisch. Archivaufnahmen aus einem Konzentrationslager (zumindest lässt einen der Film das glauben) und Bilder von einem Haufen menschlicher Gebeine könnten auf Kinder verstörend wirken. Die Grundstimmung ist generell dunkel bis düster, was von der zumeist melodramatischen Tonebene noch verstärkt wird. Familiäre Ereignisse wie die Trauer nach dem Tod des ältesten Sohnes Walter könnten durchaus belastend sein. Es ist einiges an Vorwissen zu den Weltkriegen, zur Nazizeit und bestenfalls auch zum Lebenslauf Bonhoeffers vonnöten, um die Geschehnisse in diesem doch sehr realistisch wirkenden Film entsprechend einordnen und relativieren zu können. Weitere Einschränkungsgründe waren das häufige Rauchen und Trinken sowie die Überlänge („freigegeben ab 12 Jahren“). |
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Positivkennzeichnung | keine |
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