Titel: Die Gesandte des Papstes Originaltitel: CabriniFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2024Herkunftsländer: USALänge: 02:22:04 (hh:mm:ss)Sprachversion: dt.synchr.Sprache Ton: Regie: Alejandro Monteverde DarstellerInnen: Cristiana Dell’Anna (Cabrini), David Morse (Erzbischof Corrigan), Romana Maggiora Vergano (Vittoria), Federico Ielapi (Paolo), Patch Darragh (Dr. Murphy), Liam Campora (Enzo) Jeremy Bobb (Calloway), John Lithgow ( Bürgermeister Gould), Virginia Bocelli (Aria), Rolando Villazón (DiSalvo), Giancarlo Giannini (Papst Leo XIII.) Verleiher: Filmladen Filmverleih GmbHInhalt: 1889 kommt die italienische Ordensschwester Francesca Cabrini nach New York, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Sie hat zwar keine Mittel zur Verfügung, trotzdem versucht sie, der Kinderarmut entgegenzuwirken. Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, werden von ihr und ihren Glaubensschwestern unterstützt. Francesca Cabrini wird mit vorherrschenden Vorurteilen konfrontiert. Immigranten wird Hass und Verachtung entgegengebracht, die Italiener/innen werden besonders schlecht behandelt.Als Frau wird die Ordensschwester oft nicht ernstgenommen und ebenso abgewertet. Weder der Papst noch der Kardinal und schon gar nicht der Bürgermeister unterstützen sie. Es folgt ein langjähriger Kampf gegen Ablehnung und Sabotage. Alterskennzeichnung: Der Film hat eine Laufzeit von 142 Minuten. Elend, Brutalität und Gewalterfahrungen ziehen sich durch den Film (Gewalt gegen Frauen und Kinder). Das Leben der Protagonist/innen ist wiederholt bedroht (Explosionen, Brandanschläge, Gewaltübergriffe). Menschen kommen immer wieder zu Tode, werden ermordet. Suizid wird ebenso mehrfach thematisiert. Die staatlichen Institutionen werden zu einer Bedrohung. Rechtsstaatlichkeit ist nicht gegeben. Sehr realistisch wird die Verzweiflung der Menschen dargestellt. Auch die Sprache ist verroht (Beschimpfungen, rassistische Beleidigungen).Die Kommission hat sich für eine Freigabe ab 12 Jahren ausgesprochen.Positivkennzeichnung: „Die Gesandte des Papstes“ nimmt sich einiger wichtiger Themen an. Der Film zeigt, dass auch im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ Rassismus, soziale Ungleichheit und Ausgrenzung eine lange Geschichte haben. Viele einstige Einwanderer – in diesem Fall Italiener/innen – sind mittlerweile längst anerkannte Staatsbürger/innen.Zudem wird hier eine starke Frauenfigur präsentiert, die trotz Ablehnung, Misogynie sowie kirchlicher und staatlicher Gegenwehr nicht aufgibt und den Kampf gegen die Männer aufnimmt. Dabei bietet sie immer gewaltfreie Lösungskonzepte an. Annehmbar ab 14 Jahren als historisches Biopic.
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