Titel: ScarletOriginaltitel: ScarletFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: JapanLänge: 01:51:49 (hh:mm:ss)Sprachversion: dt.synchr.Sprache Ton: JapanischRegie: Mamoru Hosoda DarstellerInnen: Animation - Sprecher/innen D - nicht bekannt.Verleiher: Sony Pictures Filmverleih GmbHInhalt: Der Animationsfilm „Scarlet“ beginnt in einer mittelalterlich gezeichneten Welt auf Schloss Helsingör und greift Motive aus Shakespeares „Hamlet“ auf. König Amulet bemüht sich um Frieden, wird jedoch von seinem machthungrigen Bruder Claudius wegen angeblichen Hochverrats hingerichtet. Seine letzten Worte bleiben unverständlich. Als Prinzessin Scarlet ihren Onkel zur Rede stellt, wird auch sie vergiftet und erwacht in der „Anderswelt“, einer Zwischenwelt zwischen Leben und Tod, in der Seelen aus unterschiedlichen Zeiten verweilen. Getrieben vom Wunsch nach Rache sucht Scarlet einen Weg, um Claudius zu töten. In der jenseitigen Welt begegnet sie dem pazifistischen Rettungssanitäter Hijiri, der ihr mit Mitgefühl und Vergebung entgegentritt. Während Scarlet entschlossen ist, den Tod ihres Vaters zu rächen, stellt Hijiri ihre Haltung zunehmend infrage. Als sie erneut mit Claudius konfrontiert wird, steht sie vor der Entscheidung, den Kreislauf von Gewalt und Vergeltung fortzusetzen oder einen Weg der Vergebung zu wählen ...Alterskennzeichnung: Der Film ist von durchgehender Spannung und einer permanenten Bedrohungssituation für die Hauptprotagonistin geprägt, wobei entlastende Momente weitgehend fehlen. Zahlreiche sehr blutige und grausame Kampfszenen sowie explizite Tötungsdarstellungen werden durch eine besonders intensive Tonebene mit schmatzenden und knochenbrechenden Geräuschen zusätzlich verstärkt. Visuell eindringliche Sequenzen zeigen zerfallende und sich auflösende Körper, aus einer bedrohlichen „Seelensuppe“ greifende Arme sowie einen furchterregenden Drachen, der Blitze aussendet und Menschen tötet, ohne dass dessen Bedeutung näher erklärt wird. Auch drastische Gewalt an Frauen und Kindern ist zu sehen. Die symbolisch aufgeladene, teilweise unklare Zwischenwelt mit pseudo-philosophischen und religiös-christlichen Anlehnungen sowie die Themen Tod, Rache und Vergebung können jüngere Kinder überfordern. Die ästhetisierte Gewaltdarstellung, hoch emotionalisierte Szenen mit langen Schreien der Verzweiflung, die deutliche Überlänge des Filmes und die extreme Soundebene erhöhen die Belastungsintensität und könnten für ein jüngeres Publikum zu einer emotionalen Verstörung und moralischen Desorientierung führen. Trotz eines positiv wirkenden Endes und einer primären Ausrichtung an Genre-Liebhaber entschied die Kommission einstimmig auf eine Freigabe ab 14 Jahren.Positivkennzeichnung: keine
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