Titel: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Originaltitel: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Filmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: DeutschlandLänge: 02:17:00 (hh:mm:ss)Sprachversion: deutschSprache Ton: Regie: Simon Verhoeven DarstellerInnen: Bruno Alexander (Joachim Meyerhoff), Senta Berger (Inge Brinkmann), Michael Wittenborn (Hermann Krings), Moritz Treuenfels (Wolf), Laura Tonke (Iris, Joachims Mutter), Devid Striesow (Richard, Joachims Vater), Anne Ratte-Polle (Gretchen Kinski), Karoline Herfurth (Dozentin), Tom Schilling, Kerstin Thielemann (Kostümbildnerin Clara), Pelle Staacken (Patrick (Kind)), Anton Landau (jungen Philipp), Rudolf Krause (Co-Direktor Bjoern), Michael A. Grimm (Regisseur (Probe)), David Baalcke (Dr. Bremer), Stefan Wilkening (Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg), Max Kruk (Patrick Meyerhoff), Johann von Bülow (Direktor Falckenberg Schule), Yvon Moltzen (Joachim Meyerhoff) Verleiher: Constantin FilmInhalt: Joachim schafft mit 20 unerwartet die Aufnahme an eine renommierte Schauspielschule in München. Die Ausbildung birgt so manche Herausforderung und skurrile Begebenheit. In München ist Joachim zu seinen Großeltern in deren Villa gezogen. Die beiden, eine ehemalige Schauspielerin und ein Philosophieprofessor im Ruhestand pflegen exzentrische Rituale, oft begleitet von Alkohol. Alles in allem lebt der junge Mann ein etwas ungewöhnliches Studentendasein. Joachim versucht, seinen Platz in der Welt zu finden ...Alterskennzeichnung: Basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff (erschienen 2015; dritter Teil aus der Reihe „Alle Toten fliegen hoch“), wird hier ein labiler, krisengeschüttelter junger Mann gezeigt. Dies kommt zum einen durch seine Unnahbarkeit, manchmal aber auch durch eine gewisse Aggressivität zum Ausdruck. Alter, Krankheit und Tod sind Thema, vor allem bezogen auf die geliebten Großeltern. Und auch der frühe Unfalltod seines Bruders lässt ihn nicht los. Alkohol wird von den Großeltern in rauhen Mengen konsumiert, Joachim wird regelmäßig aufgefordert mitzutrinken.Die ernsten Themen werden allerdings sehr behutsam vermittelt und durch äußerst komische Szenen aufgelockert.Es wird eine Freigabe ab 6 Jahren empfohlen (Anm.: Überlänge).Positivkennzeichnung: Auch die zweite Verfilmung eines Romans von Joachim Mayerhoff (vgl. „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“, 2022; https://jmkextern.bmb.gv.at/app/detail.aspx?FILID=22365) besticht durch seine Machart und die schauspielerischen Leistungen des gesamten Ensembles. (Nebenbemerkung: Regisseur Simon Verhoeven erweist hier seiner Mutter Senta Berger in der Rolle der Großmutter eine wundervolle Hommage.)Meyerhoff liefert ein selbstkritisches und selbstironisches Bild seiner selbst, die Großeltern werden sehr liebevoll dargestellt, alle Charaktere werden einfühlsam und unterhaltsam mit ihren Stärken und Schwächen gezeichnet. Der Film ist traurig und komisch zugleich.Es steht wohl ein erwachsenes Publikum im Fokus, dennoch können Jugendliche sicherlich vor allem etwas mit den enthaltenen Coming-of-Age-Elementen anfangen.Empfehlenswert ab 16 Jahren als Bestseller-Verfilmung.
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