Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Für Immer ein Teil von Dir - Reminders of Him

Originaltitel: Reminders of Him
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2025
Herkunftsländer: USA
Länge: 01:54:31 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton
Regie: Vanessa Caswill
DarstellerInnen: Rudy Pankow (Scotty Landry), Tyriq Withers (Ledger Ward), Maika Monroe (Kenna Rowan), Lainey Wilson (Amy), Lauren Graham (Grace Landry), Nicholas Duvernay (Roman), Bradley Whitford (Patrick Landry), Jennifer Robertson, Zoe Kosovic (Diem Landry), Monika Myers (Lady Diana)
Verleiher: Universal Pictures International Austria GmbH

Inhalt: Nachdem sie eine mehrjährige Haftstrafe verbüßt hat, kehrt Kenna Rowan in ihre Heimatstadt nach Wyoming zurück. Sie hofft inständig, ihre fünfjährige Tochter Diem endlich kennenlernen zu dürfen, die sie im Gefängnis zur Welt gebracht hat. Das alleinige Sorgerecht ihre Tochter liegt aber bei Grace und Patrick Landry. Die Eltern ihres Freundes Scotty, der bei einem von Kenna verschuldeten Autounfall ums Leben gekommenen ist, wollen sie aber um alles in der Welt von ihrer Tochter fernhalten. Kenna sucht sich also zunächst eine Unterkunft und einen Job. Obwohl ihr einige Menschen mit Misstrauen oder offener Ablehnung begegnen, gibt sie nicht auf. In einer Bar lernt sie Scottys Freund Ledger Ward kennen, der gegenüber den Landrys wohnt und der sich seit Scottys Tod immer um Diem gekümmert hat. Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten nähern sich die beiden einander langsam an, aber das bringt auch die Gefahr mit sich, dass Scottys Eltern das Vertrauen in sie und in Ledger verlieren ...

Alterskennzeichnung: Nach „Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us“ (2024) und „All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“ (2025) läuft mit diesem Film die dritte Adaption eines Romans von Colleen Hover innerhalb von nur etwa eineinhalb Jahren in den Kinos an. Diesmal hat die Bestseller-Autorin als Co-Drehbuchautorin und Produzentin allerdings mehr Einfluss auf die künstlerische Gestaltung als bisher. Sämtliche Darstellungen im Zusammenhang mit dem Autounfall (wie etwa der Unfall selbst oder auch die Leiche im Leichenschauhaus) sind für jüngere Kinder zu stark ängstigend. Für sie erschließt sich auch nicht, dass der Film quasi als Warnung davor fungiert, angetrunken bzw. betrunken Auto zu fahren. Die Szenen mit der Geburt sind ebenfalls dramatisch, da Kenna dabei Handschellen tragen muss. Entgegen früherer Zusagen und ohne jegliche weitere Information darf ihre Tochter während der ersten beiden Tage auch nicht bei ihr bleiben. Rechtlich bleibt Kenna ohnedies keine Option, ihre Tochter zu sehen, obwohl sie sich ehrlich bemüht und anstrengt, alles richtig zu machen. Themen wie Tod, Trauer und Trauerarbeit ziehen sich durch den Film und geben ihm eine gewisse Schwere. Alle Beteiligten wirken belastet und ein Weg zu Annäherung oder gar Versöhnung scheint lange nicht möglich zu sein. Erwähnt wurde auch noch eine Szenenfolge, in der Patrick Ledger doch recht heftig schlägt, als er sich von ihm betrogen fühlt. Weitere Einschränkungsgründe waren die Rückblenden, die jüngere Kinder dramaturgisch überfordern, sowie die teils derbe Sprache („freigegeben ab 10 Jahren“).

Positivkennzeichnung: keine

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