Titel: Monsieur Robert kennt kein PardonOriginaltitel: Les vengeances de Maître Poutifard Filmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: Belgien, FrankreichLänge: 01:21:12 (hh:mm:ss)Sprachversion: dt.synchr.Sprache Ton: Regie: Pierre Francois Martin-Laval DarstellerInnen: Christian Clavier (Roebert Poutifard), Isabelle Nanty (Huguette Poutifard), Jennie-Anne Walker (Claudine Haignerelle), Roby Schinasi (Anthony Lecain), Kezia Quental (Audrey Nabindibo), Salomé Partouche (Camille Guillot), Noémie Chicheportiche (Mélanie Guillot), Oussama Kheddam (Bouli), Jean Schatz (Antoine) Verleiher: Luna Filmverleih GmbHInhalt: Nach über dreißig Jahren im Schuldienst könnte Monsieur Robert Poutifard eigentlich in den Ruhestand gehen – stattdessen sucht er Vergeltung an ehemaligen Schüler/innen, die ihm in der Vergangenheit besonders zugesetzt haben. Gemeinsam mit seiner Mutter verfolgt er akribisch einen Plan, um deren Leben und Erfolge zu zerstören ...Alterskennzeichnung: Die Grundhaltung des Films ist von Zynismus und einer moralisch fragwürdigen Perspektive geprägt. Die Hauptfigur bereitet sich über Jahrzehnte hinweg obsessiv auf Rache an ehemaligen Schüler/innen vor – unter anderem mithilfe eines geheimen Raums in seinem Haus. Dieser Ansatz entzieht sich einer humoristischen oder überspitzten Lesart und wirkt in seiner Konsequenz verstörend.Erwachsene Figuren verhalten sich wie Kinder, wobei die Überzeichnung nie ausreichend Distanz schafft, um die Ekelhaftigkeit der Handlungen zu brechen. Der Film arbeitet stark mit Stereotypen, ohne Alltagsrassismus oder Sexismus kritisch zu reflektieren. Besonders problematisch sind diffamierende Charakterzeichnungen, etwa durch „Steckbriefe“ der vermeintlich bösen Schüler/innen, in denen unter anderem körperliche Merkmale wie Gewicht hervorgehoben werden. Solche Details werfen Fragen nach der Haltung der Filmschaffenden auf.Die letzten Minuten münden in ein versöhnliches Happy End, das versucht, die zuvor etablierten Grenzüberschreitungen nachträglich zu neutralisieren. Diese Auflösung steht in Kontrast zur zuvor gezeigten Menschenverachtung.Die Kommission empfiehlt den Film einstimmig ab 12 Jahren freizugeben.Positivkennzeichnung: keine
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