Titel: The Moment Originaltitel: The MomentFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2026Herkunftsländer: Großbritannien, USALänge: 01:42:46 (hh:mm:ss)Sprachversion: OmUSprache Ton: Regie: Aidan ZamiriDarstellerInnen: Charli XCX, Alexander Skarsgård, Rosanna Arquette, Kate Berlant, Jamie Demetriou, Hailey Benton Gates, Isaac PowellVerleiher: Universal Pictures International Austria GmbHInhalt: Das sechste Album "Brat" der britischen Popkünstlerin Charli XCX löst 2024 überraschend ein kulturelles Massenphänomen aus. Um dies zu nutzen und die Kontrolle zu behalten, stimmt sie einer filmischen Begleitung ihrer Tournee zu. Der Mockumentary dient dies als Rahmen. Geldgeber, der Regisseur des Konzertfilms u. a. versuchen Einfluss zu nehmen, möchten die Show maßgeblich verändern. Es werden hier sowohl sehr ernste, als auch skurrile und lustige Einblicke in das Musik-Business gegeben.Alterskennzeichnung: Visuell irritieren stark flimmernde schrillfarbene Buchstaben und schnelle Schnitte. Es wird ein Blick in die Härte des Musik-Businesses hinter den Kulissen gewährt. Die Schattenseiten eines Starlebens werden gezeigt, der immense Druck, der auf einer Sängerin lastet, die Selbstzweifel, die Beeinflussungen von außen u.s.w. Diese Elemente, zudem in hohem Tempo und mit Untertiteln präsentiert, könnten eine Überforderung bei einem ganz jungen Publikum zur Folge haben. Auch ist eine derbe Sprache zu nennen. Der Film erweckt bewußt den Anschein, dass die Handlung echt ist, obwohl es sich um einen fiktionaler Dokumentarfilm handelt. Diese Einordnung dürfte für Kinder nicht uneingeschränkt klar sein. Was beispielsweise auch in Hinblick auf unkommentierten Zigaretten-, Alkohol-, Drogenkonsum eine besondere Rolle spielt. Oder auch als in einer Sequenz gemutmaßt wird, Charli sei tot. Jugendliche ab 14 Jahren sollten den Pseudo-Dokustil und den satirischen Charakter richtig beurteilen und sich adäquat abgrenzen können.Es wird eine Freigabe ab 14 Jahren empfohlen (Anm.: Gesichtet im englischen Original mit deutschen Untertiteln).Positivkennzeichnung: Charli spielt hier quasi eine alternative Version ihrer selbst. Realität und Fiktionalität verschmelzen ineinander. Diese Pseudo-Doku irritiert bewußt und nimmt humorvoll das Showbusiness aufs Korn, wobei Kritik an der heutigen Medienwelt, Streamingdiensten, Socialmedia geübt wird. Sehr bizarre Szenen liefert etwa der für den Konzertfilm engagierte Regisseur.Es geht auch um Aufstieg und Krisen einer Popkünstlerin, ihre Verletzlichkeit, den Druck, dem sie von allen Seiten ausgesetzt ist, künstlerische Verwirklichung, Selbstbestimmung bzw. Selbstaufgabe, Gesetze des Marktes etc. Reichlich Stoff für Diskussion.Empfehlenswert als Mockumentary ab 16 Jahren.
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