Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Shelter

Originaltitel: Shelter
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Großbritannien, Kanada, USA
Länge: 01:47:43 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton
Regie: Ric Roman Waugh
DarstellerInnen: Jason Statham (Michael Mason), Bodhi Rae Breathnach (Jessie), Bill Nighy (Manafort), Naomi Ackie (Roberta), Daniel Mays (Booth), Harriet Walter (Premierministerin Fordham), Bronson Webb (Deakins),Bally Gill (Aziz), Michael Shaeffer (Onkel), Anna Crilly (Haneron), Eugenia Caruso (Verkäuferin), Celine Buckens (Maddison), Laurent Buson (Commando), Bryan Vigier (Arbeiter), Rodaidh Findlay (Callum), Ryan Fletcher (Bauer), Tomi May (Ross), Ansko Pitkänen (Frau)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Der ehemalige Regierungsagent Michael Mason lebt zurückgezogen mit seinem Hund auf einer abgelegenen schottischen Insel und versucht, seine Vergangenheit als Mitglied einer geheim operierenden Eliteeinheit hinter sich zu lassen. Nur gelegentlich erhält er Besuch von der jungen Jessie, die ihm Vorräte bringt. Als Mason das Mädchen während eines schweren Sturms aus dem Meer vor dem Ertrinken rettet und sie verletzt bei sich aufnimmt, wird durch einen Zufall seine Identität entdeckt. Ein Überwachungssystem hält ihn fälschlicherweise für einen gesuchten Terroristen, woraufhin eine Spezialeinheit auf ihn angesetzt wird. Mason muss mit Jessie fliehen und sich gegen mehrere Angreifer zur Wehr setzen. Auf der Flucht versucht Mason, Jessie zu schützen, während nach und nach ans Licht kommt, warum er sich einst gegen seine eigene Organisation stellte …

Alterskennzeichnung: Der Film ist von einer durchgehend angespannten und bedrohlichen Atmosphäre geprägt, in deren Zentrum ein junges Mädchen steht, das permanent zur Zielscheibe wird. Eine extreme, durchdringende Soundebene verstärkt die Spannung zusätzlich und lässt kaum entlastende Momente zu. Die Handlung ist von zahlreichen, teils sehr explizit und ästhetisiert dargestellten Gewaltszenen geprägt, darunter brutale Martial-Art-Kämpfe, Morde und Hinrichtungen. Besonders belastend wirken Szenen wie die Erschießung eines Vaters vor den Augen seines Sohnes, das Töten eines Hundes, das Verbrennen eines Mannes bei lebendigem Leib sowie tödliche Fallen und ein Massaker in einer Diskothek mit unschuldigen Opfern.
Die Gewalt bleibt weitgehend unkommentiert und ungesühnt, während ein „Killer mit gutem Herzen“ als Identifikationsfigur fungiert und ein Kind in den Umgang mit Waffen eingebunden wird. Auch die Darstellung permanenter staatlicher Überwachung verstärkt ein Gefühl von Ausweglosigkeit. Insgesamt ist von einer möglichen emotionalen Überforderung und moralischen Desorientierung auszugehen. Die Kommission entschied sich daher einstimmig für eine Freigabe ab 16 Jahren.

Positivkennzeichnung: keine

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