Titel: Ghost BastardOriginaltitel: Ghost BastardFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: Deutschland, SchweizLänge: 01:34:48 (hh:mm:ss)Sprachversion: Sprache Ton: DeutschRegie: Erkan AcarDarstellerInnen: Aliyah Acar (Elli), Philippe Reinhardt (Mike), Tito Uysal (Herr Kubat), Franziska Machens (Sophia), Charleen Weiss (Kira), Ömir Filikci (Leon), Tara Africah Corrigan (June), Thien Phuoc Nguyen (Sebastian), Maurice Gutjahr (Victor), Lilyan Wehbe (Amelie), Severino Negri (Arzt Doc McHandsome), Patricia Negri (Rettungssanitäterin)Verleiher: Hadlaub Pictures GmbHInhalt: Die Schülerin Elli führt ein zurückgezogenes Leben und hat den Tod ihres Vaters noch nicht verarbeitet. Eines Tages begegnet sie im Kino dem zynischen Geist Mike, der seit einiger Zeit ohne Erinnerung an seine Vergangenheit zwischen Diesseits und Jenseits feststeckt. Als Einzige kann Elli ihn sehen und hören. Widerwillig schließen die beiden eine Abmachung: Mike hilft Elli bei Problemen im Schulalltag, während sie versucht herauszufinden, wer er war und warum er als Geist zurückgekehrt ist. Bei ihrer gemeinsamen Suche treten nach und nach Bruchstücke aus Mikes verdrängter Vergangenheit zutage. Gleichzeitig muss sich Elli ihren eigenen Problemen und ihrer Trauer um den verstorbenen Vater stellen. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Freundschaft, bis Elli schließlich vor einer Entscheidung steht, die auch über Mikes weiteres Schicksal bestimmt …Alterskennzeichnung: Der Film thematisiert Verlust, Tod und ein Weiterleben nach dem Tod in einer für Kinder verständlichen, von Fantasieelementen geprägten Erzählweise. Belastende Momente ergeben sich durch eine teilweise derbe Sprache, die Darstellung eines tödlichen Unfalls, den Tod des Vaters sowie eine Szene, in der ein Mädchen trotz Wiederbelebungsversuchen stirbt und ihr Geist den Körper verlässt. Vereinzelte Gewalthandlungen wie eine Rauferei unter Mädchen mit Faustschlägen ins Gesicht sowie das Niederschlagen von Männern durch einen Geist sind erkennbar, bleiben jedoch kurz und wenig detailliert. Problematische Inhalte wie Drogenkonsum und Alkoholmissbrauch werden negativ konnotiert. Entlastend wirken humorvolle Sequenzen und die insgesamt versöhnliche Auflösung. Die Kommission befand, dass ab einem Alter von 8 Jahren keine nachhaltige emotionale Beeinträchtigung oder Verstörung zu erwarten ist.Daher freigegeben ab 8 Jahren.Positivkennzeichnung: Der Film überzeugt durch eine hervorragende jugendliche Hauptdarstellerin, die die emotionale Entwicklung ihrer Figur glaubwürdig und einfühlsam vermittelt. Inhaltlich bietet der Film zahlreiche positive Botschaften, insbesondere im Umgang mit Verlust und Trauer. Themen wie Abschied, Vergebung und das Weiterleben nach dem Tod werden sensibel und für ein junges Publikum gut nachvollziehbar aufbereitet. Dabei gelingt es, ernste Inhalte mit humorvollen Elementen zu verbinden, ohne deren Bedeutung zu relativieren. Die Figurenentwicklung lädt zur Identifikation ein und regt zur Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen an. Das insgesamt sehr versöhnliche Ende rundet die Geschichte stimmig ab. Insgesamt annehmbar ab 12 Jahren als Tragikomödie.
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