Titel: Sunny DancerOriginaltitel: Sunny DancerFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2026Herkunftsländer: GroßbritannienLänge: 01:46:10 (hh:mm:ss)Sprachversion: deutschSprache Ton: Regie: George Jaques DarstellerInnen: Bella Ramsey (Ivy), James Norton (Bob), Neil Patrick Harris (Patrick), Jessica Gunning (Karen), Shalom Brune-Franklin (Lucy), Ruby Stokes (Ella), Conrad Khan (Archie), Earl Cave (Ralph), Daniel Quinn Toye (Jake), James Blunt (himself) Verleiher: Filmcasino & Polyfilm Betriebs GmbHInhalt: Die 17-jährige Ivy ist verschlossen und abweisend. Um sie wieder für ihre Umwelt zu öffnen, überreden ihre Eltern sie zur Teilnahme an einem Sommercamp. Das Besondere an diesem Camp ist, dass alle Teilnehmenden an Krebs erkrankt sind oder eine Krebserkrankung überstanden haben – wobei die Möglichkeit eines Rückfalls stets präsent bleibt.Im Camp geschieht tatsächlich das Unvorstellbare: Sie findet Freundschaften, verliebt sich und erlebt einen Teenager-Sommer mit unbeschwerten Momenten. Im Rahmen des Camps kann sie auch offen über ihre Krankheit zu sprechen. Doch dass der Tod jederzeit anklopfen kann, ist leider eine Begleiterscheinung eines solchen Camps …Alterskennzeichnung: Der Film enthält zahlreiche Kraftausdrücke. Die jugendlichen Figuren konsumieren Alkohol und rauchen. Konflikte werden teilweise auch körperlich ausgetragen. Die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krebs, Krankheit, Trauer und Sterben kann belastend sein. Gegen Ende des Films verstirbt eine Hauptfigur, was zusätzlich emotional fordernd wirkt.Entlastend ist die insgesamt lebensbejahende Grundhaltung der Figuren. Trotz ihrer schweren Erkrankungen begegnen sie ihrem Alltag mit Zuversicht. Auch Ivy – die zunächst verschlossen ist - durchläuft eine positive persönliche Entwicklung.Nach eingehender Diskussion spricht sich die Kommission knapp gegen eine Freigabe ab 14 Jahren und für eine Freigabe ab 12 Jahren aus.Positivkennzeichnung: Der Film schildert die Lebenswelt der Jugendlichen authentisch und einfühlsam. Konflikte mit Eltern und Betreuungspersonen werden differenziert dargestellt und konstruktive Lösungsansätze aufgezeigt. Ebenso werden Themen wie Freundschaft, das Überwinden von Vorurteilen, Sexualaufklärung und das erste Verliebtsein altersgerecht behandelt.Im Mittelpunkt steht jedoch auch der Umgang mit einer Krebserkrankung und deren psychischen Folgen. Ivy verarbeitet ihre traumatischen Erfahrungen mit Unterstützung einer Therapeutin, vor allem aber durch den Rückhalt ihrer neu gewonnenen Freundesgruppe. Darüber hinaus nehmen die Themen Wut, Trauer und Verlust breiten Raum ein. Der Tod einer Hauptfigur gegen Ende des Films wird sensibel aufgearbeitet und durch einen hoffnungsvollen Ausblick abgerundet.Die Kommission diskutiert, ob der gezeigte Konsum von Alkohol und Drogen einer Empfehlung entgegensteht. Insgesamt überwiegen jedoch die positiven Aspekte des Werkes. Aufgrund der bisher genannten Argumente und der ausgewogenen Verbindung von humorvollen und ernsten Momenten wird der Film als empfehlenswert als Jugenddrama ab 14 Jahren eingestuft.
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