Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Whalefall

Originaltitel: Whalefall
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2025
Herkunftsländer: USA
Länge: 01:46:25 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton: 
Regie: Brian Duffield
DarstellerInnen: Austin Abrams (Jay Gardiner), Josh Brolin (Mitt Gardiner), Elisabeth Shue (Zara Gardiner), John Ortiz (Hewey), Jane Levy (Eva Gardiner), Emily Rudd (Nan Gardiner), Mark Meloro Jr. (Walbeobachter), Sam Skolnik
Verleiher: The Walt Disney Company (Austria) GmbH

Inhalt: Berufstaucher Mitt Gardiner leidet an Lungenkrebs und hat kaum Überlebenschancen. Er begeht auf hoher See Selbstmord. Sein Sohn Jay hatte sich wegen seiner ruppig-autoritären Erziehung und seinem erbarmungslosen Drill auf den Beruf zum Tiefseetaucher hin, mit ihm zerstritten. Trotzdem reist der Student ein Jahr später von Iowa zur Pazifikküste, um nach den sterblichen Überresten seines Vaters zu suchen. Sein Tauchgang gerät aber völlig außer Kontrolle. Ein Riesenkalmar bringt ihn in Bedrängnis. Kurz darauf wird das Tier selbst von einem Pottwal erfasst. Unglücklicherweise verschluckt der Meeressäuger dabei auch Jay. Zu seinem Entsetzen landet er im Inneren des Tieres. Für Jay beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da der Sauerstoffvorrat nur für eine Stunde reicht. Zudem beginnt der verschluckte Kalmar ihn zu attackieren und die Verdauungssekrete des Wals ihn zu verätzen. In dieser lebensbedrohlichen Situation versucht sich Jay in Erinnerung zu rufen, was ihm einst sein Vater in harten Lektionen zum Überleben auf hoher See beigebracht hat …

Alterskennzeichnung: Der auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Daniel Kraus basierende Survival-Thriller von Brian Duffield beginnt gleich mit dem tragischen Suizid von Mitt. Die angespannte, auch gewaltsame Vater-Sohn-Beziehung wirkt bedrückend. In eingeschobenen Rückblenden serviert, bieten diese kaum Entlastung für das extrem klaustrophobisch inszenierte Geschehen im Inneren des Wals. Knochenbrüche, offene Wunden und Verätzungen untermalen den Body-Horror, der sich mit effekthaschenden Tierhorror-Elementen (Kalmar) paart. Vieles wirkt allerdings nicht nachvollziehbar realistisch. Die Kommission entschied, den Film mit „ab 14 Jahren“ einzuschränken.

Positivkennzeichnung: keine

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