Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Atmosphere

Originaltitel: Atmosphere
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Österreich
Länge: 01:57:34 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt., tlw. OmU
Sprache Ton
Regie: Erwin Wagenhofer
DarstellerInnen: Dokumentarfilm mit Maria Giménez, Ernst Götsch, Marc Leiber, Anna Heringer, Martin Rauch, Alain Maury
Verleiher: Filmladen Filmverleih GmbH

Inhalt: In seinem neuen Kinodokumentarfilm porträtiert Erwin Wagenhofer Menschen, die sich der Lösung der Probleme verschrieben haben, die unser ausbeuterischer Umgang mit der Natur verursacht hat. Die Künstlerin Maria Giminéz, der syntropische Landwirt Ernst Götsch, die Architektin Anna Heringer und der Lehmbauexperte Martin Rauch haben eines gemeinsam: Sie alle sind aus einer schnellen Profitlogik ausgestiegen und erforschen in und mit ihrem Tun, wie es gelingen kann nachhaltiger und naturnäher anzubauen und zu bauen.
Eine Art Rahmenhandlung ist in der Atacama Wüste angesiedelt, wo der Astronom Alain Maury mit riesigen Teleskopen hantiert und dabei von der Einzigartigkeit des Planeten Erde, seiner in Erdzeitaltern gerechneten äußerst wechselhaften Geschichte und der Fragilität der Ökosysteme spricht.

Alterskennzeichnung: Der Film enthält keinerlei verstörende oder irritierende Inhalte und wird daher zur Freigabe für alle Altersgruppen empfohlen. Freigegeben ab 0 Jahren

Positivkennzeichnung: Atmosphere stellt Menschen vor, die ihre Bestimmung gefunden haben, indem sie ein Leben führen, das nachhaltig ist, den Planeten schont und sie glücklich macht, weil es auf Kooperation statt Konkurrenz setzt. Diese Role-Models machen Mut und zeigen, dass es jedem einzelnen möglich ist die Welt zum Besseren zu verändern. Gerade in Zusammenhang mit einem Thema wie der Klimakatastrophe, die vielen jungen Menschen Angst macht, kann ein Film wie dieser Positives bewirken. Im Wortsinn „down to earth“ zeigt er anhand praktischer und durchwegs inspirierender Beispiele, wie wirtschaften auch anders ginge. Aufgrund der Dialoglastigkeit des Films und der Komplexität einiger Themen kam die Kommission überein, dass er sich eher für Jugendliche eignet und kennzeichnet ihn als empfehlenswert als Dokumentarfilm für Jugendliche ab 14 Jahren.

<< Zurück zu den Suchergebnissen