Titel: Schöne Seelen Originaltitel: Schöne Seelen Filmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2026Herkunftsländer: DeutschlandLänge: 01:56:37 (hh:mm:ss)Sprachversion: deutschSprache Ton: Regie: Tom Schreiber DarstellerInnen: August Diehl (Freddy), Josef Hader (Herbert) Maya Unger (Niko), Thomas Schubert (Johannes), Sabine Winterfeldt (Beate), Tobias Lenel (Rainer), Florian Kroop (Charly), Danny Exnar (Gerd), Lisa Richter (Sybille), Katharina Behrens (Grit), Hiltrud Hauschke (Seniorin), Andreas Berger (Produktionsassistent), Cedric Stern (Student)Verleiher: Camino Filmverleih GmbHInhalt: Sommer 1996: Freddie ist um die Fünfzig und immer noch ein Nesthocker, der sich mit Gelegenheitsjobs mehr schlecht als recht über Wasser hält. Als er an einer Haltestelle versehentlich in einem Reisebus in Richtung Costa Brava landet, fährt er ohne zu überlegen mit. Freddies alter Freund und mittlerweile liierter Automechaniker Johannes reagiert auf seinen Besuch verhalten und schanzt ihn schnell dem ungekrönten „Aussteigerkönig“ Herbert zu, der mit seinem ‚Palm Beach‘ Disco-Club Billigtouristen anzieht, aber auch schon bessere Tage gesehen hat. Herbert gibt sich gönnerhaft und quartiert ihn in seinem luxuriösen Anwesen mit Swimmingpool ein, um darauf aufzupassen, solange er einen Kurztrip nach Wien unternimmt. Freddies einziges Augenmerk soll auf seinem geliebten Kakadu liegen. Da ihm der Vogel aber entwischt, zieht Herbert andere Seiten auf und verbannt ihn in ein trostloses Mitarbeiter-Appartement und lässt ihn auch schweißtreibende Arbeiten verrichten. Als Freddie eines Tages den schwer drogenabhängigen Ex-Mitarbeiter Charly tot im Hinterhof des Clubs auffindet, zwingt Herbert ihn dazu, die Leiche gemeinsam mit ihm verschwinden zu lassen … Alterskennzeichnung: Drehbuchautor und Regisseur Tom Schreibers satirische Milieustudie löst durch seine fast ausnahmslos gescheiterten und desillusionierten Typenzeichnungen eine bedrückende Grundstimmung aus. Jugendschutzrelevant sind die exzessiven Sauforgien im Club, der generell übermäßige Alkohol – und Tabakkonsum und der Drogenmissbrauch, auch wenn die Folgen durch den Tod Charlys nachdrücklich vor Augen geführt werden. Unangenehm ist auch das für Herbert und Freddie ungeahndete Beseitigen der Leiche. Die Kommission entschied, den Film mit „ab 14 Jahren“ einzuschränken. Positivkennzeichnung: keine
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