Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Karpfendrama, der 2. Gamskrimi Film

Originaltitel: Karpfendrama, der 2. Gamskrimi Film
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Österreich
Länge: 01:21:01 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton: Deutsch
Regie: Johannes Strunz-Fundner
DarstellerInnen: Thomas Kauc (Björn), Martin Altenburger (Marvin), Kassandra Fundner (Saskia), Yara Altenburger (Tamara), Wolfgang Rexeis (Wolfi), Mark Fedl (Manfred), Heinw Wipfler (Heinz), Mario Wipfler (Mario), Marina Kauc (Lena), Karina Sadjak (Nadia), Johann Herk (Otto)
Verleiher: ROCKAUT FILM

Inhalt: Der Gamskrimi ist ein unabhängiges Filmprojekt, das von einem Kollektiv aus befreundeten bzw. miteinander bekannten Personen und regionalen Partner/innen produziert wurde. Der Film spielt in Bad Gams, das ca. 30 Kilometer entfernt von Graz im Südwesten der Steiermark im Bezirk Deutschlandsberg liegt. Die Filmemacher/innen setzen ganz auf ländliches Brauchtum, Regionalität und Unterhaltung mit steirischer Färbung. Nach „Gamskrimi“ ist „Karpfendrama“ der zweite Film von ROCKAUT FILM.
Beim Joggen stolpert Frau Plotter über ein Skelett. Kommissar Björn wird zu den Ermittlungen hinzugeholt, obwohl er eigentlich auf Urlaub ist. Und auch sein ehemals bester Freund Marvin mit seiner Tochter Saskia sowie Björns Schwester, die Polizistin Tamara, und deren Helfer Manfred helfen alle zusammen, um den Fall so schnell wie möglich aufzuklären …

Alterskennzeichnung: Als besonders problematisch wurde der zum Teil übermäßige Konsum von Alkohol sowie das Lenken eines Kraftfahrzeugs unter Alkoholeinfluss beurteilt. Alkohol wird offensichtlich bereits ab dem Vormittag konsumiert („Mittagsbier“). Die Erschießung der Figur Sepp wird relativ dezent in Szene gesetzt. Dies gilt auch für die Darstellung der aufgefundenen Leiche, die bereits skelettiert ist. Die Tatsache, dass sich mit der Figur Saskia eine eindeutig minderjährige Person (das geschätzte Alter wäre 12 Jahre) laufend in einer nicht kindgerechten Umgebung aufhält, dass sie Details wie etwa Fotos von den Ermittlungen zu sehen bekommt und dass sie am Ende sogar bei einem Trinkspiel dabei ist, wurde von der Kommission als desorientierend beurteilt. Saskia ist schließlich die einzige Figur, mit der sich Kinder identifizieren würden. Ein weiterer Grund für eine Einschränkung war der im Film gelebte, lustig gemeinte, männliche Chauvinismus, d.h. patriarchalisch geprägte und sich ebenso verhaltende Männer sowie das insgesamt problematische Frauenbild („freigegeben ab 12 Jahren“).

Positivkennzeichnung: keine

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