Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Gohan - Drei Leben auf vier Pfoten

Originaltitel: Gohan
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Thailand
Länge: 02:21:37 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton: 
Regie: Chayanop Boonprakob
DarstellerInnen: Kitachima Yasushi (Hiro), Poe Mamhe Thar (Namcha), Jinjett Wattanasin (Pelé), Tontawan Tantivejakul (Jaidee) ,Chartchai Chinsri (Paitoon), Nopphand Boonyai (Goong), Gohan wird von drei verschiedenen Hunden dargestellt, um die Übergänge in den drei Lebensphasen seines Lebens darzustellen: Original-Sprecher/innen: Hima als Hima (Gohan im hohen Alter), Meechok (Lucky) als Brownie (Gohan in Young Dog), Kori als Gohan (Welpenzeit)
Verleiher: Einhorn Film

Inhalt: Der thailändische Straßenhund Gohan begegnet im Laufe seines Lebens unterschiedlichen Menschen, die ihn zeitweise begleiten oder ihm ein Zuhause geben. Gohan bringt durch seine Anwesenheit Glück und Freude in das Leben dieser Menschen und berührt ihre Herzen.

Alterskennzeichnung: In einer Episode wird Gohan gemeinsam mit anderen Hunden in einem viel zu kleinen Zwinger gehalten. Er erhält Betäubungsspritzen, damit der Besitzer der Einrichtung, Goong, ihn in sozialen Medien als krankes Tier präsentieren und unter diesem Vorwand Spenden sammeln kann, die jedoch nicht den Tieren zugutekommen. Ein Hund wird getötet, dies wird jedoch nicht direkt gezeigt.
Gohan wird von Namcha, einer illegal im Land lebenden Migrantin, befreit. Gemeinsam ergreifen sie die Flucht. Dabei kommt es zu bedrohlichen Situationen. Schließlich beißt Gohan Goong, der daraufhin blutet. Namcha wird letztlich abgeschoben, Gohan kann fliehen.
Abgesehen von dieser abenteuerlich inszenierten Episode, in der Gohan und Namcha einiges erleiden müssen, verläuft der Film überwiegend ruhig. Allerdings ist der Tod ein wiederkehrendes Thema.
Nach eingehender Diskussion entscheidet sich die Kommission mit knapper Mehrheit gegen eine Freigabe ab acht Jahren und für eine Freigabe ab zehn Jahren. Kinder empfinden beim Erleben von Tierleid häufig eine besonders starke emotionale Anteilnahme. Ab zehn Jahren sollte jedoch eine ausreichende Fähigkeit zur Distanzierung und Verarbeitung der dargestellten belastenden Situationen gegeben sein.


Positivkennzeichnung: keine

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