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Titel

Mein bester Feind

Originaltitel

Mein bester Feind

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2011

Herkunftsländer

Luxemburg, Österreich

Länge

01:45:27 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Wolfgang Murnberger

DarstellerInnen

Moritz Bleibtreu (Victor Kaufmann), Georg Friedrich (Rudi Smekal), Ursula Strauss (Lena), Marthe Keller (Hannah Kaufmann), Udo Samel (Jakob Kaufmann), Rainer Bock (SS-Hauptsturmführer Rauter), Uwe Bohm (SS-Standartenführer Widriczek), Karl Fischer (SS-Untersturmführer Maier), Hans-Michael Rehberg (Karel Brinek), Merab Ninidze (Moritz Haiden), Mirko Roggenbock (SS-Untersturmführer Gruber), Christoph Luser (SS-Scharführer Weber), Klaus Manchen (Staatssekretär Leipold), Claudio Caramaschi u.a.

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Victor Kaufmann, Spross einer reichen jüdischen Galeristenfamilie in Wien, und Rudi Smekal, Sohn der einstigen Haushälterin der Familie, sind Freunde seit Kindertagen. Im Zuge des Anschlusses Österreichs stellt sich heraus, dass Rudi schon seit einiger Zeit Mitglied der NSDAP ist und auf eine Karriere bei der SS hofft. Rudi verrät der NS-Führung, dass sich eine Original-Zeichnung von Leonardo da Vinci im Besitz der Familie Kaufmann befindet. Diese wird beschlagnahmt und soll dem Verbündeten Mussolini feierlich überreicht werden. Die Kaufmanns werden inzwischen ins KZ deportiert, Rudi lebt in ihrer Villa und verlobt sich zudem mit Victors Freundin Lena. Dann stellt sich heraus, dass es sich bei der Zeichnung um eine Fälschung handelt und es beginnt eine Suche nach dam Original, in deren Verlauf es zu einem makabren Rollentausch zwischen dem SS-Mann Rudi und dem KZ-Häftling Victor kommt …

Alterskennzeichnung

Im Mittelpunkt dieses Films steht die Freund-Feindschaft von zwei Männern vor dem Hintergrund der NS-Zeit. Die Grauen dieser Zeit werden allerdings über weite Strecken verharmlosend und unrealistisch dargestellt, etwa wenn Victor nach mehreren Jahren im KZ - körperlich in keinster Weise gezeichnet - in die Rolle eines SS-Mannes schlüpfen kann. Da eine Persiflage aber nicht wirklich zu erkennen ist, könnte dies gerade für jüngere Kinder desorientierend wirken. Eine beklemmende Stimmung prägt den gesamten Film, gleich zu Beginn sind Tote nach einem Flugzeugabschuss zu sehen, durch den Film ziehen sich Gewaltausbrüche, Exekutionsandrohungen, Demütigungen, Brutalität. Aus diesen Gründen wird der Film "ab 12 Jahren" freigegeben.

Positivkennzeichnung

-


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