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Titel

Sammys Abenteuer - Die Suche nach der geheimen Passage (3D)

Originaltitel

Sammy's avonturen: De geheime doorgang

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2010

Herkunftsländer

Belgien

Länge

01:31:55 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Ben Stassen

DarstellerInnen

Sprecher/inne D: Matthias Schweighöfer (Sammy), Lena Meyer-Landrut (Shelly), Axel Stein (Ray), Achim Reichel (Slim), Stefan Fredrich (Fluffy), Thomas Fritsch (Sammy alt), Ghadah Al-Akel (Vera), Nana Spier (Snow), Vera Teltz (Rita), Michael Pan (Möwe), Tim Sander (Ollie), Axel Lutter (Günther), Ulrike Möckel (Angelika), Tommy Morgenstern (Robbie), Ozan Ünal (Jacko), Stefan Gossler (Seelöwe)

Verleiher

ELMO Movieworld GmbH

Inhalt

Während er darauf wartet, Großvater zu werden, erzählt der Meeresschildkröterich Sammy, was er in den letzten 50 Jahren alles erlebt hat. Nach seiner Geburt schafft er es fast nicht ins Meer, kann aber dem Schildkrötenmädchen Shelly das Leben retten. Er verliert sie wieder aus den Augen und freundet sich draußen im offenen Meer mit Ray an. Die beiden erleben viele Abenteuer, aber auch eine Ölpest, und sie werden wieder getrennt. Als Sammy Shelly wieder trifft, machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach der "geheimen Passage", von der Sammy gehört hat. Nach einer Zwischenstation bei Greenpeace gelangt Sammy schließlich an den magischen Ort, an dem er endlich wieder mit Shelly und Ray vereint ist.

Alterskennzeichnung

Es gibt einige spannende und aufregende Szenen bzw. Schreckmomente, die durch die 3D-Effekte natürlich auch stärker wirken und die oft von dramatischer Musik begleitet werden. Die kleine Schildkröte gerät gleich nach der Geburt in die Fänge einer Möwe und droht als deren Futter zu enden. Die Begegnungen mit den Menschen (Ölpest, Gefangenschaft in einem Fischernetz bzw. auf einem Fischkutter, Müll-Problematik anhand eines über den Kopf gestülpten Plastik-Sackerls usw.) sind zumindest kurzfristig bedrohlich und daher ev. auch ängstigend. Von anderen Tieren (Hai, Schlange usw.) droht den kleinen Schildkröten ebenfalls immer wieder Gefahr. In den genannten Szenen werden die gruseligsten Details aber größtenteils sorgfältig ausgespart, und die (zumeist positive) Auflösung erfolgt fast immer unmittelbar darauf ("freigegeben ab 6 Jahren").

Positivkennzeichnung

Hauptanliegen des Films von Ben Stassen (zuletzt "Fly Me to the Moon 3D" 2008) ist der Umweltschutz, der den Zuseher/innen anhand des Schicksals einer liebenswerten Hauptfigur (mit sehr menschlichen Zügen) nahegebracht wird. Gründlich recherchiert und mit tollen Bildern von wunderschönen Unterwasserwelten wird auf sehr realistische Art und Weise deutlich, was der Eingriff des Menschen in ein fragiles Ökosystem wie das Meer für Folgen haben kann. Ohne erhobenen Zeigefinger und sehr kindgerecht erzählt, finden bereits jüngere Kinder bei Themen wie etwa Tierschutz oder Freundschaft Anknüpfungspunkte an ihre Lebenswelt. Neben der Hauptfigur bieten auch lustige Sidekicks wie etwa Ray viele Identifikationsmöglichkeiten. Die räumliche Tiefenwirkung der 3D-Technik wird mit größter Perfektion und viel Liebe zum Detail genutzt. Über kleinere Schwächen wie gewisse Oberflächlichkeiten und Verharmlosungen oder auch die der besseren Vermarktbarkeit geschuldete Synchronisation mit verschiedenen deutschen Dialekten tröstet überdies der gute Soundtrack hinweg ("empfehlenswert als Animationsfilm ab 6 Jahren").
Anm.: Siehe auch http://www.visionkino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1157216


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