Titel: FreigesprochenOriginaltitel: FreigesprochenFilmtyp: DVDHerstellungsjahr: 2007Herkunftsländer: ÖsterreichLänge: 01:35:00 (hh:mm:ss)Sprachversion: deutschSprache Ton: Regie: Peter Payer DarstellerInnen: Frank Giering (Thomas Hudetz), Lavinia Wilson (Anna), Corinna Harfouch (Hanni Hudetz), Robert Stadlober (Ferdinand), Alfred Dorfer, Vera Borek-Qualtinger, Thierry van Werveke, André Jung, Kim Hermans, u.a.Verleiher: POOOL Filmverleih GmbHInhalt: Eine kurze Unaufmerksamkeit wegen des Austausches eines Kusses mit seiner heimlich Angebeteten Anna wird für den bisher stets korrekt und pflichtbewusst handelnden Fahrdienstleiter Thomas Hudetz zum Auslöser einer Katastrophe. Er hat übersehen, rechtzeitig ein Signal zu setzen, und so kommt es zu einem schrecklichen Zugsunglück, bei dem viele Menschen, darunter auch ein guter Freund von Thomas Hudetz, sterben müssen. Durch dieses Ereignis gerät - obwohl im anhängigen Gerichtsprozess freigesprochen - nicht nur Thomas Hudetz´ bisheriges Leben aus den Fugen, die Ehe mit seiner Frau Hanni, die die Zärtlichkeiten beobachet hat, scheitert und auch Anna wird das nagende Gefühl der Schuld nicht los, da sie natürlich um die schicksalshaften Begleitumstände für das Versagen ihres Geliebten nur allzu genau Bescheid weiß. Alterskennzeichnung: Der in bedrückend kalten und dunklen Bildern erzählte Film kreist um die Gefühle von Schuld und um das innere Eingeständnis von Lüge. Thomas Hudetz und Anna werden dadurch immer fester aneinander gekettet und finden dennoch keinen gemeinsamen Ausweg aus ihren seelischen Leiden. Diese über dem ganzen Film lastende Stimmung der Ausweglosigkeit wirkt für Heranwachsende zweifellos seelisch belastend und bietet ihnen auch kaum Anhaltspunkte, wie man derartige Situationen psychologisch aufarbeiten und sich aus ihnen emotional befreien könnte. Daher: Zulässig ab dem 14. Lebensjahr. Positivkennzeichnung: Das nach dem bekannten Bühnenstück "Der jüngste Tag" von Ödön von Horváth für die Leinwand adaptierte Werk ist zumindest insofern annehmbar (freilich wegen der emotionalen Belastungen doch besser erst ab 16 Jahren), als in dieser Koproduktion ein Klassiker der neueren österreichischen Literatur Jugendlichen wieder einmal nahegebracht wird.
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