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Titel

MA 2412

Originaltitel

MA 2412

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2003

Herkunftsländer

Österreich

Länge

01:41:30 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Harald Sicheritz

DarstellerInnen

Alfred Dorfer, Roland Düringer, Monica Weinzettl, Wolfgang Böck, Karl Ferdinand Kratzl, Reinhard Nowak;

Verleiher

Luna Film

Inhalt

Weil seinerzeit ein Obersenatsrat für seine heiß geliebte "Flamme" - Frau Knackal, eine hübsche Blondine aus der Feinkostabteilung des Supermarktes - eine ihren gemeinsamen Bedürfnissen besser entsprechende berufliche Verwendung gesucht hat, wurde eine neue Magistratsabteilung gegründet. Nämlich die für die Genehmigung von Weihnachts-dekorationen auf öffentlichem Grund zuständige Magistratsabteilung 2412. Seither kann Frau Knackal unter der Leitung der beiden weder durch besondere geistige Genieblitze noch durch überdurchschnittlichen Arbeitseifer auffallenden Vorgesetzten Ing. Breitfuß und Michael "Mike" Weber in der abgelegenen Magistratsabteilung eine ziemlich ruhige Kugel schieben. Nur die ewigen Eifersüchteleien ihrer beiden Chefs und die Kommentare des Herrn Claus, der sich für den Weihnachtsmann höchstpersönlich hält, sorgen für Aufheiterung. Diese unerhörten Vorgänge enthüllt eine Reportage mit den Magistratsbediensteten, bei der auch einige Blicke zurück in die Vergangenheit des Berufsbeamtentums geworfen werden.

Alterskennzeichnung

Die grelle Satire auf magistratsinterne Leerläufe und behördliche Inkompetenz verursachte vom Standpunkt des Jugendschutzes eigentlich nur wegen einiger drastischer sprachlicher Ausdrücke Bedenken, die aber im Hinblick auf die aus dem österreichischen Fernsehen wohl allgemein bekannten Witzeleien der Kabarettisten als nicht so gravierend empfunden wurden, um eine Zulassungsbeschränkung zu empfehlen.

Positivkennzeichnung

Basierend auf der gleichnamigen Fernsehserie wurde der Plot zu einem Kinofilm ausgewalzt, was leider auch einige Längen spürbar werden lässt. Dennoch enthält diese zuweilen untergriffige Satire neben vordergründiger Pointen auch einige Hinweise auf den Berufsalltag subalterner Beamter, über die es sich jedenfalls nachzudenken lohnt. Vermutlich werden aber erst Jugendliche ab 14 Jahren den Tiefsinn mancher Witze und ironischer Überzeichnungen erfassen können, was den Film eigentlich erst ab dieser Altersstufe annehmbar macht.


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