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Titel

Lichter

Originaltitel

Lichter

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2002

Herkunftsländer

Deutschland

Länge

01:45:22 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Hans Christian Schmid

DarstellerInnen

Ivan Shvedoff (Kolja), Sergej Frolov (Dimitri), Anna Janowskaja (Anna), Sebast. Urzendowsky (Andreas), Alice Dwyer (Katharina), Martin Kiefer (Marko), Tom Jahn (Maik),Devid Striesow(Ingo),Claudia Geisler(Simone), Maria Simon(Sonja), Janek Rieke (Christoph

Verleiher

Filmcasino & Polyfilm Betriebs GmbH

Inhalt


Die Oder trennt heute die Stadt Frankfurt an der Oder in einen deutschen und einen polnischen Teil (Slubice). Aber es sind nicht nur zwei Nationen mit verschiedenen Mentalitäten, die durch den Fluss getrennt werden, sondern auch zwei soziale und wirtschaftliche Welten. Diesseits der Oder herrscht noch soziale Bitterkeit vor, während jenseits des Flusses die Lichter der deutschen Stadt ein Leben in Wohlstand verheißen, auch wenn ein näherer Blick auf die dortigen Verhältnisse bald klar macht, dass selbst am anderen Ufer nicht alles Gold ist, was glänzt. Der Film arbeitet anhand von einigen Lebensschicksalen das scheinbar Trennende zwischen den durch eine Staatsgrenze geteilten Stadthälften heraus.

Alterskennzeichnung


Die ungeschminkte und eher pessimistische Darstellung von menschlicher Not, die den Charakter verdirbt, erweckt vielfach den fatalen Eindruck, dass überhaupt nichts Gutes im Menschen steckt. Von Heranwachsenden könnte somit die ziemlich zwiespältige Botschaft aus dem Film herausgelesen werden, dass die meisten Menschen das Gute nur mit Schlechtem zu vergelten wissen oder dass Wirtschaftsflüchtlinge und Asylanten nur eine negative Spezies Mensch sind. Dieser desorientierende Eindruck lässt eine Alterskennzeichnung mit 12 Jahren als gerechtfertigt erscheinen.

Positivkennzeichnung


Für junge Menschen, die bereits über eine gewisse charakterliche Reifung verfügen, bietet der Film zweifellos Ansatzpunkte, um über die Verhältnismäßigkeit von Grenzen und Trennlinien nachzudenken. Annehmbar als Diskussionsfilm (ab 16 Jahren).


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