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Titel

Yo, también - Me Too

Originaltitel

Yo, también

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2009

Herkunftsländer

Spanien

Länge

01:42:52 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Antonio Naharro & Álvaro Pastor

DarstellerInnen

Lola Dueñas (Laura), Pablo Pineda (Daniel), Antonio Naharro (Santi), Isabel Lorca (Maria Ángeles), Pedro Álvarez Ossorio (Bernabé), Consuelo Trujillo (Consuelo), Daniel Parejo (Pedro), Lourdes Naharro (Luisa), Catalina Llado (Pilar), Maria Bravo (Reyes), Susana Monje (Nuria), Joaquín Perles (Pepe), Teresa Arbolí (Rocío), Ana Peregrina (Encarni), Ramiro Alonso (Quique)

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Daniel wurde mit dem Handycap des Down-Syndroms geboren. Trotzdem hat der 34-Jährige es geschafft, einen Universitätsabschluss als Diplom-Sonderpädagoge zu erwerben. Nun hat er einen Posten in einer Beratungsstelle für gehandycapte Menschen gefunden und wird von allen Kollegen vollkommen akzeptiert. Daniel ist zufrieden, doch zu seinem vollkommenen Glück fehlt ihm nur noch eine Partnerin. Bald verliebt sich Daniel in seine lebenslustige, unkonventionelle Kollegin Laura und die beiden werden unzertrennliche Freunde. Doch Daniel will mehr, eine richtige Beziehung, wie sie sein Bruder Santi und dessen Partnerin Reyes haben, die ein Baby erwarten. Santi und Reyes leiten ein Tanzstudio für Menschen mit Down-Syndrom. Zwei ihrer Schüler, Luisa und Pedro, verlieben sich ineinander und reißen aus, als die Mutter Luisas ihre Liebesbeziehung unterbinden will. Sie wollen ein Recht auf Selbstbestimmung, wie andere Menschen auch. Genauso empfindet Daniel, wird aber von Laura zurückgewiesen. Verletzt kehrt er ihr daraufhin den Rücken und es dauert lange, bis es den beiden gelingt, ihr Zerwürfnis aus der Welt zu schaffen …

Alterskennzeichnung

Reichlicher Alkoholkonsum, derbe Sprache und die Sterbeszene von Lauras Vater, die jüngere Kinder verstören könnte, ließen die Kommission eine Einschränkung ab 10 Jahren aussprechen.

Positivkennzeichnung

Die Regisseure Antonio Naharro und Alvara Pastor arbeiten das Thema Behinderung durch Down-Syndrom hervorragend auf, schildern die unterschiedlichen Ausprägungen, aber auch dass Menschen mit dieser Beeinträchtigung bestens integriert werden können. Der Film zeigt deren Probleme im Alltag ebenso wie die Bedürfnisse nach Nähe, Zuwendung, Sexualität und dem Wunsch nach Selbstbestimmung in berührender Weise. Besonders in den Tanzszenen zeigt sich ergreifend, wie Menschen mit Down-Syndrom ihre Emotionen ausleben können. Jugendlichen bringt der formal sehr gut gemachte und hervorragend gespielte Film diese Behinderung anschaulich näher (sehr empfehlenswert als außergewöhnliches Beziehungsdrama ab 12 Jahren).


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