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Titel

Samsara

Originaltitel

Samsara

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2001

Herkunftsländer

Deutschland, Frankreich, Indien, Italien

Länge

02:25:08 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Pan Nalin

DarstellerInnen

Shawn Ku (Tashi), Christiy Chung (Pema), Neelesha BaVora, Lhakpa Tsering, Tenzin Tash, Jamayang Jinpa, Sherab Sangey, Kelsang Tashi, Tsepak Tsangpo

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Eine Gruppe buddhistischer Lamas reist in die Berge, um ihren ”erleuchteten" Glaubensbruder Tashi (Shawn Ku) zurückzuholen, der seit drei Jahren, drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen in einer Höhle in den Bergen meditiert. Allmählich findet Tashi aus seinem tiefen Trancezustand heraus und wird von seinen Mönchsbrüdern zurück ins Kloster gebracht, wo sein Körper sich langsam wieder regeneriert. Sobald er wieder zu Kräften ge¬kommen ist, regt sich bei Tashi - ungeachtet des Gelübdes, sein Leben ausschließlich der spi¬rituellen Entwicklung zu widmen – seine natürliche Sexualität. Bei der Zelebrierung des Ern-tedankfestes in einem nahe gelegenen Dorf lernt er die wunderschöne Pema (Christy Chung, die ehemalige Miss Chinese International) kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Zum ersten Mal in seinem Leben fängt Tashi an, sein Mönchsdasein in Frage zu stellen. Daraufhin schickt ihn sein vorgesetzter Mönch Apo in eine mysteriöse Einsiedelei, wo er in die sexuellen Geheimnisse des heiligen Tantra Buddhismus eingeführt werden soll. Tashi erkennt, dass man erst die weltliche Existenz erfahren muss, bevor man sie verneinen kann. Worauf er das Kloster verlässt, in dem er seit seinem fünften Lebensjahr gelebt hat, um Samsara, ”die Welt”, zu entdecken. Der Film weiß mit beeindruckenden Bildern der Landschaft von Ladakh im Norden Indiens zu überzeugen. Es ist allerdings erkennbar, dass der in deutsch, französischer, italienischer und indischer Koproduktion entstandene Film (Regie: Pan Nalin, Buch: Tim Baker und Pan Nalin) eine westliche Sicht buddhistischer Erlösungslehren bietet.

Alterskennzeichnung

Die Kommission nahm insbesondere Anstoß an einem dem Kamasutra nachempfundenen Geschlechtsakt und empfahl deshalb eine Freigabe ab dem 12. Lebensjahr.

Positivkennzeichnung

Als Film mit philosophischem Anspruch ist ”Samsara” für Jugendliche ab 14 Jahren jedenfalls annehmbar.


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