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Suchergebnisse in alphabetischer Reihenfolge:
Titel | Die Geschichte vom Brandner Kaspar |
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Originaltitel | Die Geschichte vom Brandner Kaspar |
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Filmtyp | Langfilm |
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Herstellungsjahr | 2008 |
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Herkunftsländer | Deutschland |
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Länge | 01:39:46 (hh:mm:ss) |
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Sprachversion | deutsch |
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Sprache Ton | |
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Regie | Joseph Vilsmaier |
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DarstellerInnen | Franz Xaver Kroetz (Brandner Kasper), Michael Bully Herbig (Boanlkramer), Lisa Maria Potthoff (Nannerl), Peter Ketnath (Toni), Sebastian Bezzel (Fonse), Alexander Held (Kugler Alois), Jürgen Tonkel (Girgl), Detlev Buck (Karl Wilhelm von Zieten), Herbert Knaup (Erzengel Michael), Jörg Hube (Petrus), Elisabeth Trissenaar (Theres) |
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Verleiher | Constantin Film |
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Inhalt | Bayern um 1860. Der alte Büchsenmacher Kaspar Brandner lebt nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter mit seiner Enkelin Nannerl allein auf seinem verschuldeten Hof. Mit der Wilderei bessert er sein karges Leben auf und versucht die Schulden, die er beim Bürgermeister hat, damit abzuzahlen. Nur zu gerne würde dieser nämlich Kaspars Hof übernehmen. Als der Brandner bei einer Treibjagd durch einen Streifschuss verletzt wird, erscheint der "Boanlkramer" in seiner Hütte und erklärt ihm, dass seine Zeit abgelaufen sei und er ihn mitnehmen wolle. Doch Kaspar, der sein Leben lang der Obrigkeit Widerstand geleistet hat, ist auch nicht gewillt, dem Gevatter Tod so einfach zu folgen. Listig macht er ihn mit Kirschwasser betrunken, um ihm dann beim Kartenspiel noch weitere 21 Lebensjahre abzuluchsen. Mit neuem Schwung beginnt Kaspar sein Leben, doch muss er alsbald erkennen, dass man sein Schicksal nicht betrügen kann und der Tod seine Mission zu erfüllen hat … |
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Alterskennzeichnung | Zwar enthält der Film einige düstere Passagen, wie z.B. Nannerls Tod, die Wilderei oder das Erscheinen des "Boanlkramers", doch erfahren diese Szenen eine so rasche Auflösung, dass keinerlei Beeinträchtigung zu erwarten ist (freigegeben ab 6 Jahren). |
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Positivkennzeichnung | Die Geschichte vom Brandner Kaspar, der den Tod beim Kartenspiel betrügt, ist eine alte bayerische Volkslegende. Joseph Vilsmaier hat die Kurzgeschichte von Franz von Kobell in einen leinwandtauglichen Schwank verwandelt, bei dem seine beiden Protagonisten Franz Xaver Kroetz und Bully Herbig durch hervorragendes Spiel beeindrucken. Das selbst- ironische bayerische Volksstück enthält viele witzige, satirische, aber auch ernste Elemente und gleitet nie in Blödelei ab. Zu erwähnen ist auch die Inszenierung, der es gelingt, populäres Volkstheater auf die Leinwand zu bringen (empfehlenswert als satirisches Volksstück ab 10 Jahren). |
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