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Titel

Haywire

Originaltitel

Haywire

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2011

Herkunftsländer

USA

Länge

01:33:01 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Englisch

Regie

Steven Soderbergh

DarstellerInnen

Gina Carano (Mallory Kane), Ewan McGregor (Kenneth), Michael Fassbender (Paul), Michael Douglas (Coblenz), Channing Tatum (Aaron), Antonio Banderas (Rodrigo), Bill Paxton (John Kane), Michael Angarano (Scott), Mathieu Kassovitz (Studer), Debby Lynn Ross (Kellnerin), Julian Alcaraz (Victor), Eddie J. Fernandez (Barroso)

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

Spezialagentin Mallory Kane arbeitet in einem Privatunternehmen ihres Ex-Freundes Kenneth, das für den Geheimdienst Spezialaufträge annimmt und Undercover Aktionen durchführt. Gleich nachdem sie von einer erfolgreichen Geiselbefreiungsaktion in Barcelona zurückkehrt, erhält sie den Auftrag nach Dublin zu reisen. Dort soll sie sich als Frau des britischen Agenten Paul ausgeben, um an eine seiner Kontaktpersonen heranzukommen. Dieser Auftrag erweist sich aber als Falle, gestellt von ihrer eigenen Organisation. Sie entdeckt die Leiche des von ihr in Barcelona befreiten Journalisten und wird kurz darauf in ihrem Zimmer von Paul angegriffen, der versucht sie zu töten. Mallory ist plötzlich auf sich alleine gestellt und kämpft ums nackte Überleben. Als es ihr endlich gelingt, wieder nach Amerika zurückzukehren, begibt sie sich auf die gefährliche Suche nach den eigentlichen Verrätern und ihren Motiven, ist doch ihr eigenes Leben und das ihrer Familie in großer Gefahr ...

Alterskennzeichnung

In Steven Soderberghs Actionthriller "Haywire" steht eine toughe Agentin im Mittelpunkt der Geschehnisse, die eine Meisterin der Martial-Arts Kampfkünste ist und reihenweise männliche Gegenspieler hinstreckt. Als äußerst bedenklich empfand die Kommission die sehr realistischen und äußerst brutalen Kampfszenen, deren Auswirkungen auf die Kämpfenden jedoch sehr verharmlosend dargestellt werden. Des Weiteren wird ein Gegenspieler der Hauptdarstellerin von ihr hingerichtet, bereits auf dem Boden Liegende werden in den Bauch und auf den Kopf getreten und auch blutige Details werden gezeigt.
Alles in allem erscheint der Film als Konstrukt, um zum Selbstzweck ästhetisierte Gewalt zu zeigen und zu rechtfertigen. Auch die Motive der Hauptprotagonistin erscheinen zum Teil sehr problematisch, geht es ihr doch schlussendlich ausschließlich um Rache und Selbstjustiz.
Die Kommission war sich einig, dass der Film ein sehr hohes Maß an Reflexions- und Relativierungsvermögen erfordert, unter anderem auch, um die realitätsfernen, praktisch nicht vorhandenen Auswirkungen der brutalen Kämpfe als reine Fiktion zu erkennen. Gewaltanwendung als Problemlösung wird verherrlichend dargestellt, weshalb die Kommission eine Alterskennzeichnung ab 16 Jahren für angemessen hält.

Positivkennzeichnung

-


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