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Titel

Anna Karenina

Originaltitel

Anna Karenina

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2012

Herkunftsländer

Großbritannien

Länge

02:10:20 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Joe Wright

DarstellerInnen

Keira Knightley (Anna Arkadyevna Karenina), Jude Law (Alexei Alexandrovich Karenin), Aaron Johnson (Graf Alexei Kirillovich Vronsky), Kelly Macdonald (Dolly), Matthew Macfadyen (Oblonsky), Domhnall Gleeson (Levin), Ruth Wilson (Prinzessin Betsy), Saoirse Ronan (Kitty), Olivia Williams (Gräfin Vronskaya), Emily Watson (Gräfin Lydia) Sprecher D: Dascha Lehmann (Anna Karenina), Florian Halm (Karenin), Alexander Doering (Wronskij), Manja Doering (Dolly), Benjamin Völz (Oblonskij), Gerrit Schmidt-Foß (Levin), Sonja Spuhl (Prinzessin Betsy), Yvonne Greitzke (Kitty), Sabine Falkenberg (Gräfin Wronskij), Christin Marquitan (Gräfin Lydia)

Verleiher

Universal Pictures International Austria GmbH

Inhalt

Russland, Mitte des 19. Jahrhunderts: Anna ist mit dem Regierungsbeamten Alexei Karenin verheiratet und lebt in St. Petersburg. Mit ihm hat sie einen Sohn, Serhoza, den sie über alles liebt. Sie muss sich erstmals von ihm trennen, als sie ihr Bruder Oblonsky bittet nach Moskau zu kommen. Anna soll helfen, denn Oblonsky hat seine Frau Dolly mit der Gouvernante betrogen und nun kriselt es in dessen Ehe. Auch Oblonskys Freund Levin, der auf dem Land lebt, ist in der Stadt und beabsichtigt Dollys jüngerer Schwester Kitty einen Heiratsantrag zu machen. Als der idealistische Gutsbesitzer Mut fasst und der Verehrten den Antrag macht, lehnt diese jedoch ab, denn sie hat sich in den jungen und gut aussehenden Kavallerie-Offizier Vronskij verliebt. Im Zuge der Ereignisse treffen sich Anna und Vronskij auf einer Ballnacht (wieder) und eine starke gegenseitige Anziehung wird offenbar. Vronskij reist Anna schließlich nach St. Petersburg nach und sie beginnen eine Affäre. Als dies vom gesellschaftlichen Umfeld bemerkt wird und auch Alexei Gerüchte über eine Liebschaft zwischen Anna und Vronskij zu Ohren kommen, steht Anna schließlich zu ihrer Liebe. Damit beginnt ihr unausweichlicher Abstieg – als sie dann schwanger wird und Alexei sich hinsichtlich einer Scheidung zögerlich verhält, muss Anna ihre Kinder zurücklassen und verreist mit dem Geliebten. Nach ihrer Rückkehr anlässlich Serhozas Geburtstag beginnt Anna bald sehr unter der gesellschaftlichen Ächtung zu leiden …

Alterskennzeichnung

In dem opulenten Film, der in vielen Facetten an ein Theaterstück erinnert, kommen doch einige belastende Szenen vor: Ein Bahnarbeiter stirbt bei einem Zugsunglück, Vronskij stürzt bei einem Rennen mit dem Pferd und muss dieses dann erschießen und Anna begeht Selbstmord, indem sie sich vor einen Zug wirft. Diese Szenen werden jedoch nicht explizit ausgespielt und sind eher kurz gehalten. Belastend können auch die Beziehungsprobleme und das Verlassen der eigenen Kinder durch Anna wirken. All dies ist jedoch in die elegante und optisch beeindruckende, ungewöhnliche Adaption eingewoben, die das tragische Geschehen überwiegt. Zudem gibt es mit der Nebenhandlung der Romanze zwischen Levin und Kitty, die gut endet, auch positive Aspekte. Es wird eine Altersfreigabe ab 10 Jahren empfohlen.

Positivkennzeichnung

Die Neuverfilmung des Romanklassikers von Leo Tolstoi besticht durch eine neuartige Inszenierung, gute Ausstattung, Kamera, Kostüm und Schnitt. Auch die schauspielerische Leistung der Hauptakteure (vor allem Keira Knightley und Jude Law) ist zu erwähnen. Gesellschaftliche Werte werden behandelt. Insgesamt wendet sich der Film nach Meinung der Kommission wohl eher an ein erwachsenes Publikum. Aufgrund der angeführten Aspekte: annehmbar als Literaturverfilmung ab 14 Jahren.


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