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Titel

Der Große Gatsby (3D)

Originaltitel

The Great Gatsby

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2013

Herkunftsländer

Australien

Länge

02:22:10 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Baz Luhrmann

DarstellerInnen

Leonardo DiCaprio (Jay Gatsby), Tobey Maguire (Nick Carraway), Carey Mulligan (Daisy Buchanan), Isla Fisher (Myrtle Wilson), Joel Edgerton (Tom Buchanan), Elizabeth Debicki (Jordan Baker), Callan McAuliffe (Jay Gatsby , jung), Amitabh Bachchan (Meyer Wolfsheim), Gemma Ward (gelangweiltes Mädchen), Jason Clarke (George Wilson)

Verleiher

Warner Bros Pictures GmbH

Inhalt

New York City, Frühjahr 1922. Nick Carraway, der sich als Schriftsteller versuchen möchte, kommt aus dem Mittelwesten der USA in die Stadt des Jazz, des Alkoholschmuggels und der lockeren Moral. Um sich bis zum großen Durchbruch seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, arbeitet er als Aktienhändler an der Wall Street. Nick zieht in ein kleines Haus auf Long Island, wo er zum Nachbarn des geheimnisumwitterten, superreichen Jay Gatsby wird, der für seine rauschenden Partys berühmt ist. In Nicks inzwischen mit dem Ex-Sportstar Tom Buchanan verheiratete Cousine Daisy, die auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht lebt, ist Gatsby noch immer verliebt. So lernt Nick nicht nur die Welt der oberen Zehntausend, sondern auch den Menschen Jay kennen.

Alterskennzeichnung

Jugendschutzrelevant waren vor allem eine Szene mit einem Autounfall, bei dem die Figur der Myrtle Wilson zu Tode kommt (was mehrfach und auch in Zeitlupe gezeigt wird), sowie eine Tötung durch Erschießen, die ihr Mann George B. Wilson daraufhin aus Rache begeht. Die eher bedrückende Grundstimmung, der ständige Alkoholkonsum bzw. Rauschzustand der meisten Figuren, ihre Ausbrüche bzw. Stimmungsschwankungen, ihre mehrmals dazwischen geschnittenen Kriegserinnerungen, der tragische Ausgang der Geschichte und die Länge des Films stellen für jüngere Kinder ebenfalls eine Überforderung dar. Als entlastend wurde hingegen bewertet, dass der Film einerseits in der Vergangenheit spielt und andererseits von einer gewissen Langatmigkeit geprägt ist, wodurch eine Distanzierung möglich wird (nur knapp mehrheitlich „freigegeben ab 10 Jahren“).

Positivkennzeichnung

Die dem Autor der Romanvorlage F. Scott Fitzgerald nachempfundene Figur des Nick beobachtet in diesem opulent ausgestatteten Film die Geschichte einer unerfüllten Liebe samt Begleiterscheinungen wie Eifersucht oder Betrug. Die klassische Geschichte ist insofern auch für heute relevant, als Oberflächlichkeit, Dekadenz, falsche/wahre Freundschaften, das In-den-Tag-Hineinleben und die fehlende Bereitschaft zum Tragen von Konsequenzen thematisiert werden. Das Zeitkolorit wird in schönen Bildern eingefangen, die Darsteller/innen sind großartig und die hervorragend gestaltete Musik verknüpft zeitgenössische und moderne Elemente miteinander. Da sich der Film eher an Erwachsene richtet und das mitunter träge Tempo jugendlichen Zuseher/innen nicht entgegenkommt, entschied die Kommission auf „annehmbar als Literaturverfilmung ab 12 Jahren“.


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