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Titel

Die Schöne und das Biest

Originaltitel

La belle et la bête

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2014

Herkunftsländer

Deutschland, Frankreich

Länge

01:53:40 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Französisch

Regie

Christophe Gans

DarstellerInnen

Vincent Cassel (La Bête / Le Prince), Léa Seydoux (Belle), André Dussollier (Le marchand), Eduardo Noriega (Perducas), Myriam Charleins (Astrid), Audrey Lamy (Anne), Sara Giraudeau (Clotilde), Jonathan Demurger (Jean-Baptiste), Nicolas Gob (Maxime), Louka Meliava (Tristan)

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

Frankreich im 19. Jahrhundert. Nachdem ein Kaufmann seine Schiffsflotte verloren hat und mit seinen sechs Kindern aus dem noblen Stadthaus aufs Land ziehen muss, fühlt sich dort nur die jüngste Tochter Belle wirklich wohl. Eines Tages verirrt sich der Vater in einem Schneesturm und landet bei einem mystischen Schloss. Als Mitbringsel für seine Lieblingstochter pflückt er eine blutrote Rose und wird daraufhin vom Schlossbesitzer, dem verfluchten Biest, des Diebstahls bezichtigt. Auf sein Flehen hin gewährt das Biest dem Kaufmann noch einen Tag bei seinen Lieben. An seiner statt kehrt aber Belle zum Biest zurück. Sie fürchtet sich zunächst vor dessen wildem Äußeren, lernt es nach und nach aber besser kennen – und die beiden verlieben sich ineinander.

Alterskennzeichnung

Die Märchenadaption ist bildgewaltig, gruselig (flüsternde Stimmen usw.) und äußerst düster. Sie hat viele Schreckmomente zu bieten, etwa immer dann, wenn das Biest sehr plötzlich auftaucht. Der Spannungslevel, der durch die dramatische Musik noch verstärkt wird, ist durchgängig hoch, und entlastende Momente gibt es eher nur zu Beginn bzw. am Ende, wenn die Kinder in der Rahmenhandlung das Märchen vorgelesen bekommen. In der zweiten Hälfte des Films wird der Ton insofern rauer, als u. a. Steinmonster auftauchen und Menschen von ihnen zertrampelt, erschlagen oder versteinert werden. Kinder werden sich außerdem sowohl mit den Alptraum-Sequenzen als auch mit den Wechseln zwischen den verschiedenen Zeitebenen bzw. Geschichten, also der Vorgeschichte des Biests und der Belle-Geschichte, schwer tun. Auch aufgrund der Filmlänge „freigegeben ab 10 Jahren“.

Positivkennzeichnung

Der Stoff wurde von Jean Cocteau (1946) und von Disney (1991) bereits fürs Kino umgesetzt. Nun hat Christophe Gans (zuletzt „Der Pakt der Wölfe“ 2001) das französische Volksmärchen werkgetreu verfilmt, was einige dramaturgische Mängel zur Folge hat. Die Animation bzw. die Spezialeffekte sind ebenfalls nur teilweise gelungen, z.B. ist die goldene Hirschkuh nicht überzeugend. Vor allem die aufwändige Ausstattung (bei den meisten der Hintergründe handelt es sich um CGI-Bilder) und das Kostümdesign (z.B. das rote Kleid im Schnee) sind aber hervorhebenswert („annehmbar als Märchenverfilmung ab 10 Jahren“).


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