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Titel

Monsieur Claude und seine Töchter

Originaltitel

Qu'est-ce qu'on a fait au bon Dieu

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2014

Herkunftsländer

Frankreich

Länge

01:37:07 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Französisch

Regie

Philippe de Chauveron

DarstellerInnen

Christian Clavier (Claude Verneuil), Chantal Lauby (Marie Verneuil), Ary Abittan (David Benichou), Medi Sadoun (Rachid Benassem), Frédéric Chau (Chao Ling), Noom Diawara (Charles Koffi), Frédérique Bel (Isabelle Verneuil épouse Benassem), Julia Piaton (Odile Verneuil épouse Benichou), Emilie Caen (Ségolène Verneuil épouse Ling), Elodie Fontan (Laure Verneuil)

Verleiher

Filmladen

Inhalt

Der gutmütige, aber doch etwas patriarchalische Notar Claude und seine sanfte Gattin tun sich etwas schwer: Drei ihrer Töchter haben jeweils einen Muslim, einen Juden und einen Chinesen geheiratet und nicht, wie sie sich insgeheim wünschen, einen netten katholischen Franzosen. Beim sonntäglichen Kirchenbesuch wird schon über die "Familie Benetton" getuschelt! Bei einem Familientreffen tappt aber nicht nur Claude in die Fallen des interkulturellen Minenfelds, auch die diversen Schwiegersöhne sind natürlich liberal, aber so ganz vorurteilsfrei nun doch wieder nicht, wie sich zeigt. Das gutbürgerliche Paar setzt seine ganze Hoffnung auf die jüngste Tochter, die noch ledig ist. Als diese schließlich einen zwar katholischen und französischen, aber dunkelhäutigen Verlobten mit afrikanischen Wurzeln präsentiert, wird es dem elterlichen Ehepaar ganz einfach zu viel …

Alterskennzeichnung

Es wurden keine jugendgefährdenden Inhalte festgestellt – ein guter, versöhnlicher Ausgang der Geschichte wird bald erkennbar – daher wird eine uneingeschränkte Freigabe empfohlen.

Positivkennzeichnung

Die Komödie von Philippe de Chauveron zeichnet sich durch viel pointierten Witz, etwas Zynismus und pure Lebenslust aus. Dabei werden persönliche und nationale Klischees aufgezeigt, aber dies auf leichtfüßige und charmante Weise. Bis in die Nebenrollen bestens besetzt, macht der Film einfach Freude und es wird sich wohl jede/r auf irgendeine Art und Weise tief im Inneren angesprochen fühlen, wenn auf erfrischende Art die Themen Vorurteile und Rassismus aufs Korn genommen werden. Auch jüngeren Besucher/innen wird sich dies wohl erschließen, trifft man doch in der Regel bereits in Kindergarten oder Volksschule auf Gleichaltrige mit Migrationshintergrund und leicht kann es da auch kleine Sticheleien untereinander geben, auch wenn diese (hoffentlich) gar nicht so ernst gemeint sind.
Sehr empfehlenswert als Komödie (mit Vielfalt) ab 10 Jahren.


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