Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Kartoffelsalat

Originaltitel: Kartoffelsalat
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2015
Herkunftsländer: Deutschland
Länge: 01:22:13 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton: 
Regie: Michael David Pate
DarstellerInnen: Michael Epp (Kommissar Manni), Martin Goeres (Kommissar Kuddel), Otto Waalkes (Notrufbeantworter), Tobias Schenke (Kommissar Egon), Katy Karrenbauer (Frau Wilkens), Dagi Bee (Katrin), Joyce Ilg (Vivien), Simon Desue (Helmut), Charles Rettinghaus (Direcktor Roos), Melina Sophie (Chantal)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Leo Weiß ist Klassenältester und noch dazu ein Schulversager, wie er im Buche steht. Er hat keine Freunde in der Klasse und gilt als Außenseiter, dem das Lernen nicht sonderlich leichtfällt. Die Lehrer machen ihm das Leben zur Hölle und seine Noten sind dementsprechend schlecht. So beschließen seine Eltern als letzten Ausweg aus dem Schlamassel, ihn von der Schule zu nehmen und in einer anderen Schule anzumelden, um ihm einen Neustart zu ermöglichen. Doch leider setzen sich seine Probleme dort fort und er gehört auch hier wieder zu den unbeliebten Schülern. Zumindest findet er unter diesen Anschluss und freundet sich mit zwei Nerds an. Leo hat aber noch mit einem weiteren Problem zu kämpfen, verliebt er sich nämlich auf den ersten Blick in die unerreichbare Obertussi der Schule namens Perle, die ihm natürlich keinerlei Beachtung schenkt. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ein gefährliches Virus ausbricht, das die Menschen zu blutrünstigen Zombies macht, die alles angreifen, was sich ihnen in den Weg stellt. Leo versucht sich als Held zu beweisen und tritt gegen die Untoten an, um seine noch nicht mit dem Virus infizierten Mitschüler/innen zu retten …

Alterskennzeichnung: Obwohl eindeutig als Komödie erkennbar, birgt der Film einige ängstigende Szenen, die für ein jüngeres Publikum nicht geeignet erscheinen. Die Verwandlung von Jugendlichen in blutrünstige Zombies wird deutlich gezeigt, etliche Menschen werden angegriffen und scheinbar gefressen. Durch den ganzen Film zieht sich eine extrem derbe und sexualisierte Sprache, Frauen und Homosexuelle werden klischeehaft und das Thema Mobbing als lustig und nicht so problematisch dargestellt. Die spannenden und unappetitlichen Sequenzen wechseln sich jedoch relativ rasch mit slapstickartigen Ereignissen und somit entlastenden Szenen ab. Für ein jugendliches Publikum ab 10 Jahren ist es möglich, die ängstigenden Szenen rasch zu verarbeiten und den eindeutig humoristisch gemeinten Kontext zu erkennen. Daher entschied sich die Kommission für eine Altersfreigabe ab 10 Jahren.

Positivkennzeichnung:  -

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