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Titel

American Ultra

Originaltitel

American Ultra

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2015

Herkunftsländer

USA

Länge

01:36:30 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Nima Nourizadeh

DarstellerInnen

Kristen Stewart (Phoebe), Jesse Eisenberg (Mike Howell), Walton Goggins (Laugher)

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

Mike (Jesse Eisenberg) ist ein sensibler junger Mann, der sich während seines anspruchslosen Jobs in einem kleinen Supermarkt Geschichten über einen Weltraumaffen namens Apollo Ape ausdenkt. Dass der Joint sein ständiger Begleiter ist, scheint seine Fantasie dabei noch zu beflügeln. Seine Freundin Phoebe (Kristen Stewart) teilt seine Interessen und ist für ihn ”das Beste, was mir jemals passiert ist”: Er möchte sie heiraten und hat sich bereits einen Verlobungsring besorgt, doch irgendwie will sich der richtige Moment für einen Antrag nicht und nicht einstellen. Dass Mike an Panikattacken leidet, macht die Sache auch nicht einfacher: Endet doch etwa der geplante romantische Hawaii-Urlaub dadurch bereits auf der Flughafentoilette. Während Mike noch an den Folgen dieser Niederlage laboriert, beginnen sich die Ereignisse mit einem Mal zu überschlagen. Mike erfährt, dass er ein Schläfer-Agent der US-amerikanischen Regierung ist, und entdeckt diverse ihm bisher verborgene Kräfte, die ihn zu grausamen Handlungen befähigen. Doch auch seine Freundin dürfte nicht ganz der Mensch sein, für die er sie bisher hielt …

Alterskennzeichnung

„American Ultra“ wird als Action-Komödie beworben, bietet aber wohl nur tatsächlich sattelfesten Genrekenner/innen Stoff zum Lachen. Denn abgesehen von der Komik, die sich aus dem Gegensatz zwischen einem verträumten Kiffer, der keiner Fliege etwas zu leide tun kann, und der gewalttätigen Killermaschine, in die Mike sich verwandelt, gewinnen lässt, wird vor allem auf das Splatter-Genre verwiesen. In detailliert gezeigten Gewaltakten wird da etwa dem Gegner ein Löffel in den Hals gerammt, das Brechen von Knochen auch auf der Tonebene zelebriert oder Blut gezeigt, das in Zeitlupe aus Schusswunden spritzt. Wenn dann auch noch besonders brutale Kampfszenen mit Liebesliedern aus den 50er Jahren untermalt werden, braucht es schon einiges an Genreerfahrung, um nicht nachhaltig verstört aus dem Kino zu gehen.
Der exzessive und im Grunde weitgehend folgenlos bleibende Drogenkonsum war ein weiterer Grund dafür, dass sich die Kommission mehrheitlich für eine Freigabe ab 16 Jahren ausgesprochen hat.

Positivkennzeichnung

-


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