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Titel

Bruder vor Luder

Originaltitel

Bruder vor Luder

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2015

Herkunftsländer

Deutschland

Länge

01:28:00 (hh:mm:ss)

Sprachversion

Sprache Ton

Deutsch

Regie

Roman Lochmann, Heiko Lochmann

DarstellerInnen

Tara Fischer (Bella), Roman Lochmann (Roman), Heiko Lochmann (Heiko), Milena Tscharntke (Jessy), Dagi Bee (Li), Simon Desue (Benji), Torge Oelrich (Tonmeister), Oliver Pocher (Bade-Animateur), Jonas Berg (Jonas), Axel Stein (Ulf)

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

Die beiden 16-jährigen Zwillingsbrüder Heiko und Roman Lochmann sind mit ihrem YouTube-Kanal „DieLochis“ bekannt geworden. Nun wollen sie ihr erstes Konzert veranstalten. Die etwas ältere Jessy, die für ihre Schwester Bella die Vormundschaft hat, möchte die Popularität der Lochis nützen, um selbst berühmt zu werden, und dazu ist ihr jedes Mittel recht. Sie spielt das nette Mädchen, das sich rührend um seine (vorgeblich) im Rollstuhl sitzende Schwester kümmert. Heiko verliebt sich auch tatsächlich in Jessy – und lässt sich von ihr nach Strich und Faden ausnutzen. Roman ärgert sich darüber, denn Heiko vernachlässigt deswegen die Vorbereitungen für das Konzert. Er beginnt also damit, die Verabredungen von Jessy und Heiko zu sabotieren, doch so richtig will das nicht klappen.

Alterskennzeichnung

Der Film ist von derbem Fäkal-Humor (z.B. die Szenenfolge mit dem Abführmittel) sowie derber Sprache geprägt. Sowohl die Behandlung von Benachteiligten (z.B. der Umgang mit der „Rollstuhlfahrerin“) als auch das klischeehafte und sexistische Frauenbild (z.B. die „Bitch“ und die „Unscheinbare“) wurden von der Kommission als sozialethisch desorientierend beurteilt. Die teils völlig überzogenen Darstellungen (z.B. die Sozialarbeiterin) und die schwierige Schwestern-Beziehung (die in Richtung Psychoterror durch die ältere der beiden geht) wurden ebenfalls als problematisch beurteilt. Auch Themen wie das Dealen von Drogen (obwohl es sich letztlich nur um Abführmittel bzw. Viagra handelt) oder Anspielungen an Folter-Bilder (z.B. Fesselung in einem Käfig mit einer Maske über dem Kopf) sollen zwar „lustig“ sein, wurden in dieser Art der Inszenierung von der Kommission aber als äußerst heikel bewertet („freigegeben ab 10 Jahren“).

Positivkennzeichnung

-


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