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Titel

Bob, der Streuner

Originaltitel

A Street Cat Named Bob

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2016

Herkunftsländer

USA

Länge

01:43:00 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Roger Spottiswoode

DarstellerInnen

Bob (Street Cat Bob), Luke Treadaway (James Bowen), Ruta Gedmintas (Belle), Joanne Froggatt (Val), Anthony Head (Nigel Bowen), Beth Goddard (Hilary), Darren Evans (Baz), Caroline Goodall (Mary), Ruth Sheen (Elsie), Nina Wadia (Padma)

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

James, ein junger Straßenmusiker, lebt am Abgrund: Er ist obdachlos und versucht, den Drogen ganz abzuschwören. Seine Sozialbetreuerin Val glaubt an ihn. Sie nimmt ihn in ein Methadon-Programm auf und verschafft ihm eine kleine Sozialwohnung. Immer wieder wird James von seinem alten Leben eingeholt, doch dann tritt ein roter Kater in sein Leben und stellt es – positiv – auf den Kopf! Mit dem Vierbeiner „Bob“ an seiner Seite wird James von der Umwelt plötzlich anders oder auch erstmals richtig wahrgenommen. Freundschaften entstehen und James lernt Verantwortung für seinen Kater und sich selbst zu übernehmen.
Das gleichnamige Buch beruht auf wahren Begebenheiten und wurde zu einem Bestseller.

Alterskennzeichnung

Das Leben und Überleben auf der Straße sowie der Drogenentzug werden durchaus realistisch dargestellt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werden mit den Inhalten aber keinesfalls überfordert. Zudem lassen die wiederkehrenden positiven Momente und Erlebnisse immer Hoffnung aufkommen.

Positivkennzeichnung

„Bob, der Streuner“ beruht auf der realen Lebensgeschichte von James Bowen. Auf einfühlsame und doch realistische Weise wird gezeigt, dass positive Erlebnisse und Begegnungen auch ein aussichtlos scheinendes Schicksal ändern können. Die gebotene Hilfe muss allerdings erkannt und angenommen werden.
Kater Bob nähert sich dem Ex-Junkie offen und wertfrei. James kümmert sich selbstlos um das Tier. Er schafft es nicht nur eine Verbindung zu dem Vierbeiner, sondern auch zu seinem menschlichen Umfeld herzustellen. James findet Freunde, entzieht sich mit eigener Kraft dem Drogenmilieu und baut letztlich auch wieder eine emotionale Bindung zu seinem Vater auf.
Die Kameraperspektive, die gekonnt zwischen Bob und James wechselt, gibt ganz spezielle Einblicke in die Mensch-Tier-Beziehung.
Der Film bietet außerdem ausreichend Diskussionsstoff: Mit welchen Vorurteilen reagiert die Wohlstands- und Überflussgesellschaft auf Obdachlose? Wie sieht der Alltag eines Menschen am Abgrund aus? Mit welchen Problemen und emotionalen Ausnahmezuständen haben Drogensüchtige und deren Angehörige zu kämpfen?
Letztlich hat der Film eine zutiefst menschliche (und animalische) lebensbejahende Botschaft: Empfehlenswert ab 14 Jahren als „Problemfilm mit realem biografischem Hintergrund“.


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