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Titel

Die Migrantigen

Originaltitel

Die Migrantigen

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2017

Herkunftsländer

Österreich

Länge

01:38:58 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Arman T. Riahi

DarstellerInnen

Faris Rahoma (Benny), Aleksandar Petrovic (Marko), Doris Schretzmayer (Marlene Weizenhuber), Daniela Zacherl (Sophie), Zijah A. Sokolovic (Herr Bilic), Mehmet Ali Salman (Juwel), Maddalena Hirschal (Klara), Mahir Jamal (Chris), Julia Jelinek (Sara), Margarethte Tiesel (Monika Lorenz)

Verleiher

Luna Film

Inhalt

Benny und Marko sind zwei Wiener mit „Migrationshintergrund“, der für beide aber gar keine bedeutende Rolle mehr spielt. Benny ist ein mäßig erfolgreicher Schauspieler, der damit hadert, immer nur als Ausländer besetzt zu werden. Marko betreibt eine kleine Marketingagentur und steht knapp vor dem Konkurs.
Als sie von einer ambitionierten Journalistin angesprochen werden, die an einer „Reality“-Serie über den sozialen Brennpunkt Rudolfsgrund (ein fiktives Wiener Grätzel) arbeitet, geben sie sich als arbeitslose Kleinkriminelle aus. Sie erhoffen sich durch die „Show“ eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation und spannen ihr gesamtes Umfeld ein, um die „sozialen und gesellschaftlichen Spannungen“ möglichst medienwirksam darzustellen. Sie übersehen allerdings, dass der von ihnen inszenierte „Reality-Trash“ den Bewohnerinnen und Bewohnern des Viertels schadet …

Alterskennzeichnung

Der mitunter harsche Tonfall und vereinzelte bedrohliche Szenarien, die letztlich aber positiv aufgelöst werden, machen eine Alterseinschränkung notwendig. Der satirische Charakter des Films ist für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 10 Jahren klar erkenntlich.

Positivkennzeichnung

„Die Migrantigen“ ist eine doppelbödig, satirische Komödie, die gekonnt Klischees über Zuwanderer (auch in zweiter oder dritter Generation) überzeichnet und persifliert. Der Film zeigt, wie unterschiedlich sich die Lebenswelten der Migrantinnen und Migranten gestalten, wie Vorurteile v.a. medial konstruiert werden und auch zu hinterfragen sind. Mit Witz und „Schmäh“ wird Kritik an nach Quoten heischenden Medien geübt und werden Vorurteile elegant umgekehrt. Die dargelegten Gemeinsamkeiten und der solidarische Zusammenhalt lassen die Menschen im Grätzel letztlich zusammenrücken. „Die Migrantigen“ wird als Komödie ab 12 Jahren sehr empfohlen.


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