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Titel

Loving Vincent

Originaltitel

Loving Vincent

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2017

Herkunftsländer

Großbritannien, Polen

Länge

01:35:00 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Dorota Kobiela, Hugh Welchman

DarstellerInnen

Douglas Booth (Armand Roulin), Chris O’Dowd (Joseph Roulin), Saoirse Ronan (Marguerite Gachet), Jerome Flynn (Dr. Gachet), Eleanor Tomlinson (Adeline Ravoux), John Sessions (Pere Tanguy), Helen McCrory (Louise Chevalier), Aidan Turner (Bootsmann), Robert Gulaczyk (Vincent van Gogh)

Verleiher

Luna Film

Inhalt

Der Maler Vincent van Gogh verstarb vor einem Jahr. Postmeister Joseph Roulin bewahrt noch einen Brief von Vincent an dessen Bruder Theo auf und beauftragt nun seinen Sohn Armand, Theo in Paris aufzusuchen. Er soll ihm den Brief persönlich übergeben. Doch der junge Mann erfährt, dass Theo ebenfalls verstorben ist. Einige unerklärliche Vorkommnisse in Bezug auf Vincents Tod veranlassen Armand, nach Südfrankreich zu reisen, um dort Vincents Arzt Dr. Gachet aufzusuchen. Was hat sich in den letzten Lebensjahren des außergewöhnlichen Künstlers zugetragen? War Vincent van Goghs Tod doch kein Selbstmord?

Alterskennzeichnung

Dieser animierte Film im Stil von Ölmalerei (bestehend aus Bildern, denen real gedrehte Szenen mit Schauspielern zugrunde liegen) weist durchaus belastende Inhalte auf.
Vincent van Goghs psychotische Zustände, seine Verzweiflung, eine Szene mit dem selbst abgeschnittenen Ohr, schließlich der Bauchschuss und sein Tod – erzählt in Rückblenden in schwarz/weiß. Allerdings wird das abgeschnittene Ohr zum Beispiel nicht groß ins Bild gesetzt.
Die animierte Kriminalgeschichte geht also dem Rätsel um den Tod von van Gogh nach, ob es Selbstmord war, oder doch ein Unfall, oder gar Mord? Alles in allem ein belastendes Thema.
Alkoholkonsum und Rauchen kommen ausgiebig vor.
Die gesamte Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt, wird im Stil einer Ölmalerei präsentiert, was eine Abgrenzung gegenüber den Inhalten erleichtert. Weiters wirkt entlastend, dass sehr ruhig erzählt wird.
Es wird eine Freigabe ab 8 Jahren empfohlen.

Positivkennzeichnung

Die Machart des Films ist sicherlich als etwas Neues und Einzigartiges zu bezeichnen. Zumindest in Spielfilmlänge wurde diese Technik noch nie angewendet.
Die Verbindung der Handlungsstränge zwischen Gegenwart und Rückblenden funktioniert. (Basis bildeten u.a. die rund 800 erhaltenen Briefe des Künstlers). Anklang fanden die in Bild gesetzten Verweise auf berühmte Werke van Goghs.
Der Film kann dazu anregen, sich genauer mit Leben und Werk von Vincent van Gogh (1853-1890), der als Begründer der modernen Malerei gilt, zu beschäftigen – überhaupt mit dieser Epoche der Malerei, dem Post-Impressionismus.
Sehr empfehlenswert als gemaltes Künstlerdrama ab 14 Jahren.


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