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Titel

Womit haben wir das verdient

Originaltitel

Womit haben wir das verdient

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2018

Herkunftsländer

Österreich

Länge

01:32:10 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Eva Spreitzhofer

DarstellerInnen

Caroline Peters (Wanda), Chantal Zitzenbacher (Nina), Simon Schwarz (Harald), Marcel Mohab (Tony), Anna Laimanee (Klara), Hilde Dalik (Sissy), Duygu Arslan (Maryam), Alev Irmak (Hanife), Pia Hierzegger (Elke), Christopher Schärf (Matthias), Angelo Konzett (Till)

Verleiher

Luna Film

Inhalt

Wanda und ihr Ex-Mann Harald sind mehr als erstaunt und schwer irritiert, als ihnen ihre 16-jährige Tochter Nina eröffnet, dass sie zum Islam übergetreten ist. Schließlich haben die beiden immer für die Gleichstellung der Frau und für Diversität gekämpft und sich gegen Rassismus und die Auswüchse des Kapitalismus gestellt.
Für Wanda als bekennende Feministin und Atheistin ist dies der ultimative Albtraum.
Nina, die sich nun Fatima nennt, hat aber eine Vielzahl an Beweggründen, die sich Wanda erst nach und nach eröffnen. Der Kampf gegen Rassismus und Benachteiligung spielt dabei durchaus eine Rolle.
Mit viel intelligentem Witz werden Toleranzgrenzen und Vorurteile auf allen Seiten hinterfragt und eingefahrene Sichtweisen und Denkmuster humorvoll auf den Kopf gestellt.

Alterskennzeichnung

Es wurden keine nachhaltig jugendgefährdenden Inhalte festgestellt. Eine uneingeschränkte Freigabe wird empfohlen.

Positivkennzeichnung

„Womit haben wir das verdient“ ist eine Persiflage, die sich der Verständigung zwischen Kulturen und Religionen widmet. Der Film versteht es auf sehr unterhaltsame Weise, die Komplexität vielschichtiger Debatten auf eine persönliche Ebene herunterzubrechen. Wie wird echte oder vermeintliche Toleranz im Alltag erlebt? Wie wichtig nimmt sich jede und jeder Einzelne in der Rechtfertigung seiner/ihrer Standpunkte? Und wo wäre es klug, pure Vernunft, ein Stück Gelassenheit, soziale Intelligenz und menschliche Wärme walten zu lassen?
Der Film bietet viele Denkanstöße und Raum zur offenen Diskussion unterschiedlicher Zugänge und Sichtweisen. Empfehlenswert als Culture-Clash-Komödie ab 12 Jahren.


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