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Titel

Head Full of Honey

Originaltitel

Head Full of Honey

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2018

Herkunftsländer

Deutschland, USA

Länge

02:11:31 (hh:mm:ss)

Sprachversion

deutsch

Sprache Ton

Regie

Til Schweiger

DarstellerInnen

Nick Nolte (Amadeus), Matt Dillon (Nick), Sophia Lane Nolte (Matilda), Emily Mortimer, Jacqueline Bisset (Vivian), Til Schweiger, Claire Forlani (Schuldirektorin), Eric Roberts (Dr. Holst), Costa Ronin, Max Befort (Michael), Alistair Brammer, Valerie Huber (Krankenschwester), Leigh Gill (Vince), Anna-Lea Mende (Nonne), J. David Hinze (Priester), Murali Perumal (Emre), Emily Cox, Veronica Ferres (Frau im Zug)

Verleiher

Warner Bros Pictures GmbH

Inhalt

Til Schweigers Hollywood-Remake seines Überraschungshits aus dem Jahr 2014 erzählt die tragisch-komödiantische Geschichte rund um einen an Alzheimer erkrankten Großvater und dessen Familie.
Speziell die Freundschaft zu seiner Enkelin wird beleuchtet und die Eheprobleme seines Sohns bringen zusätzliches Drama in den Film.

Alterskennzeichnung

Der Film wird größtenteils durch die Augen der 10-jährigen Enkelin erzählt (auch im echten Leben die Enkelin des Hauptdarstellers Nick Nolte). Dabei trägt sie ungewöhnlich viel Verantwortung auf ihren Schultern, während ihre Handlungen keine Konsequenzen nach sich ziehen. Weder die Entführung des Elternautos, der Sprung aus einem fahrenden Boot oder die Notbremsung eines Zuges werden geahndet. Gleichzeitig stellt sie eine starke Identifikationsfigur für junge Zuseher/innen dar.
Die Belastung rund um die Erkrankung des Großvaters wird durch den gesamten Film gezogen und bekommt trotz vieler Slapstickeinlagen wenig entlastende Momente. Besonders schwer wiegt hierbei das falsche Bild von Demenz und Alzheimer, das wiederholt für platte Gags herangezogen wird.
Hinzu kommen die schwierige Familiendynamik, andauernde sexuelle Anspielungen, unvermittelte Wutanfälle, das Lösen von Konflikten mit Gewaltakten und eine nicht nachvollziehbare, meist unrealistische Logik der Figuren und der Handlung an sich.
Die Schnittfrequenz des Films erzeugt dabei durchgehend Stress und Hektik (auch bei entspannten Gesprächen) und scheint ohne erkennbare Motivation einen regelmäßigen Rhythmus im 2-Sekunden-Takt einzuhalten.
Die Kommission empfiehlt einstimmig eine Freigabe ab 10 Jahren.

Positivkennzeichnung

keine


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