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Titel

Everest - Ein Yeti will hoch hinaus

Originaltitel

Abominable

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2019

Herkunftsländer

China, USA

Länge

01:37:27 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Jill Culton

DarstellerInnen

Sprecher/innen D: Nilam Farooq, Julien Bam, Moritz Hübscher, Bodo Wolf, Anna Carlsson, Marianne Groß, Nana Spier

Verleiher

Universal Pictures International Austria GmbH

Inhalt

Seit Yis Vater gestorben ist, hat sie sich von Mutter, Großmutter und Freunden zurückgezogen und hetzt durch den Alltag, um sich ihrer Trauer nicht stellen zu müssen. Eines Tages findet sie in ihrem Geheimversteck einen Yeti. Der wurde von skrupellosen Menschen eingefangen und inhaftiert. Er konnte seinem Gefängnis aber entfliehen und sehnt sich nun nach seiner Heimat, dem Mount Everest. Yi entschließt sich, dem Yeti zu helfen. Die Nachbarn Jin und Peng stoßen auch noch dazu, und so machen sich die vier auf eine (landschaftlich reizvolle) Abenteuerreise quer durch China, bei der Yi sich auch ihrem schweren Verlust stellt.

Alterskennzeichnung

Der Animationsfilm (gesichtet wurde in 3D) eröffnet mit einer spannenden Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis, die gleich vor Augen führt, wie brutal und skrupellos die Bösen in diesem Film sind. Auch später kommt es immer wieder zu Verfolgungsjagden. Kurz vor Schluss wird der Yeti von einem Pfeil getroffen, stürzt weit in die Tiefe, bleibt reglos liegen und wird in Handschellen gelegt. Auch Yi stürzt einmal in die Tiefe, und man bangt um ihr Leben. All diesen Szenen werden aber rasch positiv aufgelöst, und der Film findet zu einem Happy End.
Für Jüngere kann auch verstörend sein, dass eine der bösen Figuren sich zwischendurch verstellt und daher kurzzeitig zu den „Guten“ gehört. Weiters stürzen am Ende ein paar Bösewichte in die Tiefe, ohne wiederzukehren – ihren Tod kann man annehmen.
In Zusammenschau aller Argumente entscheidet sich die Kommission knapp gegen eine Freigabe ab 8 Jahren und empfiehlt eine ab 6 Jahren.

Positivkennzeichnung

Nicht nur Yi stellt sich ihren Abgründen, auch andere Charaktere reflektieren ihr Leben und machen eine Wandlung durch. Kinder können hier thematisch andocken. Das Motto „Wenn du anderen hilfst, wirst du selbst Unterstützung finden“ zieht sich quer durch den Film. Dazu werden die Zusehenden von wunderbaren „Landschaftsaufnahmen“ und einer Prise Magie verzaubert.
Dass Yi eher dünn gezeichnet ist (Stichwort „Körperbild von Mädchen“) und der Film in der Tibet-Frage dem chinesischen Standpunkt zu folgen scheint, hält die Kommission nicht davon ab, knapp ein „sehr empfehlenswert als Animations-Abenteuerfilm ab 8 Jahren“ auszusprechen.


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