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Titel

Gipsy Queen

Originaltitel

Gipsy Queen

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2019

Herkunftsländer

Deutschland, Österreich

Länge

01:57:40 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt., tlw. OmU

Sprache Ton

Regie

Hüseyin Tabak

DarstellerInnen

Alina Ioana Serban (Ali), Tobias Moretti (Tanne), Irina Kurbanova (Mary), Catrin Striebeck (Gloria), Sarah Carcamo Vallejos (Esmeralda - Alis Tochter), Aslan Yilmaz Tabak (Mateo - Alis Sohn), Aleksandar Jovanovic (Udo)

Verleiher

Luna Filmverleih GmbH

Inhalt

Ali Georghiu stammt aus Rumänien, ist Romni und Alleinerzieherin. Von ihrem Vater, der sie als Boxerin stets trainiert und sehr gefördert hatte, ist sie als unverheiratete Schwangere aus dem Haus gejagt worden. Gestrandet in Hamburg lebt sie seit Jahren mit der erfolglosen Schauspielerin Maria in einer WG. Ali schlägt sich als Putzfrau bzw. mit Gelegenheitsjobs durch, um ihren beiden Kindern Esmeralda und Mateo eine gute Ausbildung und damit eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Auf der Suche nach Arbeit landet sie eines Tages in der heruntergekommenen Kiez-Kneipe „Ritze“, die vom abgehalfterten Ex-Boxer Tanne gemeinsam mit seiner Barfrau Gloria betrieben wird. Im Keller des Lokals gibt es einen Boxring. Als Ali dort einmal ihren Frust am Box-Sack abreagiert, wird sie dabei von Tanne beobachtet. Er erkennt ihr Talent und beginnt sie zu trainieren. Unter dem Namen „Gipsy Queen“ soll sie schließlich sogar bei einer Meisterschaft antreten ...

Alterskennzeichnung

Der Film beginnt mit einer Szenenfolge, in der sich die Hauptfigur vor Schmerzen windet und ihre kleine Tochter Esme das auch mitbekommt. Erst nach einiger Zeit erschließt sich, dass es sich dabei um die Geburt von Mateo handelt, die Alis Vater als Anlass dazu dient, um sie zu verstoßen. Alis Beziehung zu ihrem Vater, an den sie sich immer wieder in Rückblenden erinnert, war insofern immer schwierig, als sein Umgang mit ihr stets sehr rüde war (er schlägt sie, er trainiert sie mit großer Härte usw.). Die Lebenssituation von Alis Kindern, die von der Not der Familie am stärksten betroffen sind und die einiges mitmachen müssen (z.B. erinnert sich Esme ans Betteln als Kind), ist belastend. Einerseits gerät ihre Mutter immer wieder in gefährliche Situationen (z.B. wird Ali einmal beim illegalen Arbeiten in der Nacht von der Polizei verfolgt), und andererseits bekommen Esme und Mateo auch mit, unter welch großem Druck ihre Mutter steht (die ständige Arbeitssuche, ihre finanzielle Lage, existentielle Ängste usw.). Einmal erhält Esme nach einem Streit sogar eine Ohrfeige von ihrer Mutter, und abgesehen davon wird sie in der Schule gemobbt und bestohlen. Als Ali die Kinder vom Jugendamt abgenommen werden, geschieht das so schnell, dass ihr plötzliches Verschwinden nicht nur für Ali, sondern auch für die Kinder belastend sein muss. Abgesehen davon gibt es eine Sex-Szene, in der sich Tanne oral befriedigen lässt. Der Alkohol- und Zigaretten-Konsum, die teils brutalen Boxkampf-Szenen, das offene Ende und die Filmlänge wurden ebenfalls als Einschränkungsgründe genannt (Freigabeempfehlung: ab 14 Jahren).

Positivkennzeichnung

keine


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