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Titel

Driveways

Originaltitel

Driveways

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2019

Herkunftsländer

USA

Länge

01:24:39 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Andrew Ahn

DarstellerInnen

Chau Hong (Kathy), Lucas Jaye (Cody), Brian Dennehy (Del), Stan Carp, Jerry Adler, Bill Buell, Jennifer Delora, Sophia DiStefano, Jeter Rivera, Laurent Rejto

Verleiher

Constantin Film

Inhalt

Kathy reist mit ihrem fast neunjährigen Sohn Cody zum Haus ihrer vor kurzem verstorbenen Schwester April. Ursprünglich wollte sie sich nur vier Tage Zeit nehmen, um das Haus zu räumen und zu verkaufen. Aber da hatte sie noch keine Ahnung, dass das Haus von April, zu der sie jahrelang keinen Kontakt hatte, ziemlich heruntergekommen ist. Und nicht nur das – es ist auch bis obenhin vollgeräumt mit Ramsch. Während Kathy, die vom Transkribieren medizinischer Texte lebt, die Ärmel hochkrempelt, findet Cody nur allmählich Anschluss. Die Enkel einer Nachbarin sind dem sensiblen Buben zu wild und zu grob, aber zu einem mürrisch wirkenden alten Nachbarn fühlt er sich wie zu einem Großvater hingezogen. Del, ein Veteran des Koreakriegs, ist stets für Cody da, wenn dieser ihn braucht ...

Alterskennzeichnung

Den Allerjüngsten sollten Schreckmomente wie die Entdeckung einer toten Katze oder ein Feuerwerk der Nachbarbuben nicht zugemutet werden. Abgesehen davon ist die Stimmung fast durchgängig bedrückend und Cody wirkt nur in einigen wenigen Szenen wirklich sorglos bzw. glücklich (z.B. bei der Geburtstagsfeier). Themen wie psychische Belastungen (etwa Codys Erbrechen), Demenz (am Beispiel von Dels Veteranenkumpel Roger) sowie Messies werden angerissen, für Kinder aber nicht ausreichend erklärt oder (positiv) aufgelöst. Ein weiterer Einschränkungsgrund war die teils derbe Sprache (Freigabeempfehlung: ab 6 Jahren).

Positivkennzeichnung

Ruhig beobachtet der Film, wie sich eine generationenübergreifende Freundschaft entwickelt. Cody fühlt sich mit Del wohl und darf bei ihm einfach sein, wer bzw. wie er ist. Über den „Umweg“ eines Mannes im Großvater-Alter gewinnt der von seiner Mutter „Professor“ genannte Cody, der sich ansonsten oft fehl am Platz fühlt (z.B. Skaterbahn), an Sicherheit. Vorsichtig beginnt er, sich gegenüber seiner Umgebung zu öffnen. Sensiblen Kindern, die sich stark mit Cody identifizieren werden, macht der Film Mut, zu sich selbst zu stehen. Der aufs Wesentliche reduzierte Film ist handwerklich (Bild und Ton) sehr gut gemacht („empfehlenswert als Drama ab 12 Jahren“).


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