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Titel

Summer of Soul (OmU)

Originaltitel

Summer of Soul

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2021

Herkunftsländer

USA

Länge

01:57:25 (hh:mm:ss)

Sprachversion

OmU

Sprache Ton

Englisch

Regie

Ahmir 'Questlove' Thompson

DarstellerInnen

Festivalteilnehmer/innen: Dorinda Drake, Barbara Bland-Acosta, Darryl Lewis, Ethel Beatty (as Ethel Beatty-Barnes); Al Sharpton (Minister & Activist (as Reverend Al Sharpton), Allen Zerkin (Former Assistant to Tony Lawrence), Margot Edman (Festival Production Assistant), Alan Leeds (Music Manager & Executive), Cyril 'Bullwhip' Innis Jr. (Black Panther Party), Hal Tulchin (Director & Producer, Harlem Cultural Festival 1969) Mit: Stevie Wonder, B.B. King, Nina Simone, Abbey Lincoln, Mahalia Jackson, Jesse Jackson, Mavis Staples, Hugh Masekela, Lin-Manuel Miranda, Chris Rock u.a.

Verleiher

The Walt Disney Company (Austria) GmbH

Inhalt

Der Dokumentarfilm zeigt Ausschnitte aus dem Musikfestival „Summer of Soul“, das im Sommer 1969 in Harlem (New York) stattgefunden hat. Zwischen die Musiknummern sind Interviews mit damals Beteiligten montiert: Veranstaltenden, Künstler/innen und Zuschauenden. Darüber hinaus gibt es zeitgeschichtliche Exkurse, beispielsweise zur Bürgerrechtsbewegung.
Der Film wurde in englischer Originalfassung mit deutschen Untertitel gesichtet.

Alterskennzeichnung

Der Dokumentarfilm erwähnt die Ermordungen von Malcom X, Martin Luther King und anderen. Der Vietnamkrieg wie auch Drogentote in Harlem finden ihren Platz und eine Künstlerin ruft offen zu Gewalt auf. Vieles aus dieser Aufzählung erschließt sich nur über die englische Tonspur bzw. die deutschen Untertitel, manches kommt auch ins Bild.
Nach intensiver Diskussion empfiehlt die Kommission eine Freigabe ab 8 Jahren. Ab diesem Alter können Kinder das Gezeigte halbwegs verstehen und einordnen und sind so in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren.

Positivkennzeichnung

Alleine die Musik und ihre Interpretation ist eine Empfehlung wert. Das Festival mit seinem Mix an Unterhaltung und politischem Statement wird aber geschickt in einen zeitgeschichtlichen Kontext gesetzt, der wichtigen Themen rund um die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung beleuchtet und auch Genderthemen aufgreift. Mit dem Einsatz von Zeitzeug/innen gelingt dem Film auch eine seiner wichtigen Botschaften zu transportieren: Dass das mediale Desinteresse am Summer of Soul dazu führt, dass dieser bald in Vergessenheit gerät. – Ganz im Gegenteil zum etwa zeitgleich durchgeführten „weißen“ Woodstock.
Das oscarprämierte Werk beeindruckt die Kommission. Sie stuft den musikhistorischen Dokumentarfilm als sehr empfehlenswert ab 12 Jahren ein. Allerdings sollten Besucher/innen des Films ein Interesse am gezeigten Musikgenre haben oder selbst musizierend sein.


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