Titel: White Snail Originaltitel: White SnailFilmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: Deutschland, ÖsterreichLänge: 01:55:07 (hh:mm:ss)Sprachversion: OmUSprache Ton: Regie: Elsa Kremser, Levin Peter DarstellerInnen: Marya Imbro (Masha), Mikhail Senkov (Misha), Olga Reptuh (Olga), Andrei Sauchanka (Andrei) Verleiher: Filmladen Filmverleih GmbHInhalt: Minsk: Mashas Suizidversuch scheitert. Das junge Model fühlte sich dem Druck der Branche und vor allem ihrer psychischen Veranlagung nicht mehr gewachsen. Nun versucht sie wieder in der brüchigen Hoffnung auf eine Karriere im Ausland in ihrem unsicheren Leben Fuß zu fassen. Ihre Mutter ist verzweifelt und versucht sie durch Exorzismus-ähnliche Behandlungen zu heilen. Ihr nach Polen ausgewanderter Vater bemüht sich vergeblich, die Familie nach Polen zu holen. Masha sucht dagegen Halt bei Misha, der in einer Leichenhalle arbeitet. Auch er ist ein Außenseiter, der den tristen Alltag durch sein morbides Hobby zu kompensieren versucht, indem er die Toten in grotesken Ölgemälden festhält. Masha ist von Mishas Arbeit mit den Toten fasziniert und darf verbotenerweise auch selbst Leichen ankleiden und schminken. Misha spürt die innere Leere, die dem jungen Mädchen innewohnt, und führt sie zu einem Baum, der angeblich Probleme jeglicher Art zu lösen hilft. Masha verweigert sich aber. Als sie entgegen seinem Einwand in einen See eintaucht, in dem eine ganze Dorfgemeinschaft den Tod gesucht hat, und dann auch noch vortäuscht, im Wasser ertrunken zu sein, will Misha mit Masha nichts mehr zu tun haben ...Alterskennzeichnung: Die Dokumentarfilmer Elsa Kremser und Levin Peter haben ein sehr irritierendes und bedrückendes Spielfilmdebüt abgeliefert. Nicht nur, dass die drillmäßige Anpassung und der damit einhergehende Hungerwahn in der Modelbranche als Zielvorstellung herhalten muss, um aus dem politisch unsicheren Belarus (wird in den Medien bruchstückhaft angerissen) ausbrechen zu können, verstört der Suizidgedanke der jungen Frau und auch ihr Hang zur Nekrophilie. Lange, täuschend echte Szenen in der Pathologie verlangen einiges Sehvermögen ab. Die Kommission entschied den Film mit ab 16 Jahren einzustufen. Positivkennzeichnung: keine
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