Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Is This Thing On?

Originaltitel: Is This Thing On?
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2025
Herkunftsländer: USA
Länge: 02:01:13 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton
Regie: Bradley Cooper
DarstellerInnen: Will Arnett (Alex Novak), Laura Dern (Tess Novak), Andra Day (Christine), Bradley Cooper (Balls), Amy Sedaris (Kemp), Peyton Manning (Laird), Christine Ebersole (Marilyn), Ciarán Hinds (Jan), Sean Hayes (Stephen), Chloe Radcliffe (Nina), Scott Icenogle (Geoffrey), Jordan Jensen (Jill), Reggie Conquest (Dan), James Tom (Rolo), Gabe Fazio (Gabe le vigil), Blake Kane (Felix), Calvin Knegten (Jude), Derek Gaines, Matt Richards, Swanmy Sampaio
Verleiher: The Walt Disney Company (Austria) GmbH

Inhalt: Nach mehr als 20 Jahren Ehe schlägt Tess ihrem Mann Alex vor sich zu trennen. Tess bleibt mit den beiden Söhnen im Haus in einem Vorort und Alex zieht in eine Wohnung in der Stadt. Ihren Freunden Balls und Christine erzählen sie zunächst nicht von der Trennung, nur Alex‘ Eltern Marilyn und Jan gegenüber können sie es nicht lange verheimlichen. Eher zufällig entdeckt Alex die Stand-Up-Comedy für sich. Über seine regelmäßige Teilnahme am „Open Mike“ („offenes Mikrofon“) verarbeitet er seinen Trennungsschmerz. Und es gelingt ihm tatsächlich, das Publikum damit zum Lachen zu bringen. Tess wiederum beginnt damit, sich schrittweise wieder eine Karriere aufzubauen. Gemeinsam versuchen die beiden, einen guten Weg bei der Aufteilung der alltäglichen Aufgaben wie etwa der Kinderbetreuung zu finden.

Alterskennzeichnung: Für jüngere Kinder ist die Thematik „Trennung/Scheidung der Eltern“ an sich schon belastend. Die beiden Söhne sind noch im Volksschulalter, daher würden sich Kinder bis zu diesem Alter sehr stark mit ihnen identifizieren und hätten – so wie sie – viele Fragen. Einmal weinen die Kinder, als es um einige Texte für die Show geht, aber grundsätzlich wirken die Kinder stabil und nicht gestresst von den Geschehnissen. Ansonsten wurde der häufige Konsum von Drogen (Haschkekse, Rauchen usw.) als Einschränkungsgrund genannt. Außerdem gibt es einige sexuelle Anspielungen bzw. sexuelle Anzüglichkeiten. Die Sprache ist immer wieder derb und auch die Filmlänge war ein Kriterium („freigegeben ab 10 Jahren“).

Positivkennzeichnung: keineLose basierend auf dem Leben des britischen Stand-Up-Comedian John Bishop bzw. dessen Autobiografie „How did this all happen?“ (2013) erzählt der Film unaufgeregt und durchaus unterhaltsam vom Alltag eines Paares im Trennungsprozess. Die Kinder werden auf lobenswerte Art und Weise mit einbezogen und es wird keine Schmutzwäsche gewaschen. Die Botschaft, ehrlich und human miteinander umzugehen und nicht aufzuhören, miteinander zu reden, wird glaubwürdig serviert. Wie wichtig es ist, etwas zu finden, bei dem man sich verwirklichen kann und das einen glücklich macht, bevor man jemanden anderen glücklich machen kann (hier: Kunst bzw. Sport), wird so gut nachvollziehbar. Selbst die filmischen Gestaltungsmittel (Kamera, Schnitt und Ton) werden hier nur zurückhaltend eingesetzt („empfehlenswert als Beziehungsfilm ab 14 Jahren“).

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