Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: A New Dawn

Originaltitel: Hanarokushô ga Akeru Hi ni
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Japan
Länge: 01:15:48 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton: 
Regie: Yoshitoshi Shinomiya
DarstellerInnen: Animation - Sprecher/innen D: Paulina Rümmelein (Kaoru Shikimori); Oliver Szerkus (Keitarou Obinata); Alex Friedland (Sentarou Obinata); Nic Romm (Eitarou Obinata)
Verleiher: Filmcasino & Polyfilm Betriebs GmbH

Inhalt: Die traditionsreiche Feuerwerksfabrik der Familie Obinata soll dem Ausbau einer Straße weichen. Keitaro, der seit Jahren auf dem verlassenen Gelände lebt, weigert sich jedoch, das Erbe seiner Familie aufzugeben. Besessen versucht er, das Geheimnis des „Shuhari“ zu entschlüsseln – eines besonderen Feuerwerks, das einst von seinem verschwundenen Vater entwickelt wurde. Kurz vor dem geplanten Abriss erhält Keitaro Unterstützung von seinem Bruder und seiner früheren Kindheitsfreundin Kaoru. Gemeinsam setzen sie alles daran, das rätselhafte Feuerwerk zu vollenden und ein letztes spektakuläres Zeichen zu setzen. Während ein Taifun aufzieht, werden die drei mit ihrer Vergangenheit, ihren Gefühlen und dem Verlust ihrer Heimat konfrontiert …

Alterskennzeichnung: Die Handlung dieses Anime-Films ist aufgrund der sprunghaften Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zahlreicher nur angedeuteter Zusammenhänge für jüngere Zuschauer/innen teilweise schwer nachvollziehbar. Vieles bleibt unerklärt und unkommentiert. Auch kulturelle und mythologische Bezüge erschließen sich dem österreichischen Publikum teilweise nur schwer. Einzelne belastende Momente ergeben sich durch Alkoholkonsum mit anschließendem delirantem Zustand, einen vermeintlichen Suizidversuch eines Jungen und einige Prügeleien. Die teilweise stark überdramatisierte und überemotionalisierte Inszenierung verstärkt diese Situationen, ohne sie jedoch ausführlich oder realistisch auszuspielen. Unwetter und Feuerwerk erzeugen zusätzliche Spannung, bleiben aber in ihrer Wirkung überwiegend atmosphärisch. Insgesamt überwiegt eine fantasievolle, märchenhafte Gestaltung, weshalb die gezeigten Belastungen für Kinder ab 10 Jahren als verkraftbar angesehen wurden. Daher freigegeben ab 10 Jahren.

Positivkennzeichnung: keine

<< Zurück zu den Suchergebnissen