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Titel

Moon, der Panda

Originaltitel

Moon, le Panda

Filmtyp

Langfilm

Herstellungsjahr

2024

Herkunftsländer

Frankreich

Länge

01:40:06 (hh:mm:ss)

Sprachversion

dt.synchr.

Sprache Ton

Regie

Gilles de Maistre

DarstellerInnen

Noé Yé (Tian), Alexandra Lamy (Emma), Ye Liu (Fu), Sylvia Chang (Nai Nai), Nina Liu (Liya)

Verleiher

Filmladen Filmverleih GmbH

Inhalt

Der 12-jährige Tian verbringt seine Zeit lieber mit Videospielen als mit Schulbüchern, was seinen strengen Vater dazu veranlasst, ihn zusammen mit seiner jüngeren Schwester zur Großmutter auf das Land zu schicken. In den majestätischen Bergen Sichuans entdeckt Tian jedoch etwas, das ihn vollkommen in den Bann zieht: ein entzückendes Panda-Baby, das er „Moon“ nennt. Die beiden werden schnell unzertrennliche Freunde und erleben einen unbeschwerten Sommer im dichten Bambuswald. Während Tian sich um Moon kümmert, entdeckt er nicht nur die Schönheit der Wildnis, sondern auch seine eigene Stärke und Verantwortung. Tian ist sich bewusst, dass Moon in ein Schutzgebiet gebracht werden wird, und so muss er lernen, seinen Freund loszulassen ...

Alterskennzeichnung

Der Film "Moon, der Panda" besticht durch seine ruhige Erzählweise und eine insgesamt sanfte Inszenierung. Zwar gibt es einige Spannungsmomente, diese werden jedoch stets rasch aufgelöst. Selbst der Angriff eines Schneeleoparden bleibt dezent inszeniert. Es sind keine Verletzungen zu sehen, obwohl der Panda in ein Tierspital gebracht wird, wo er bald wieder völlig genesen ist.
Als etwas verstörend könnte für junge Zuseher/innen der zweifache Crash von Tians Geburtstagsfeier durch seinen strengen Vater wirken. Da dieser jedoch im Verlauf der Geschichte eine positive Wandlung durchlebt und das Ende versöhnlich gestaltet ist, kann auch diese Szene von Kindern emotional gut verarbeitet werden.
Die Kommission entschied daher, den Film für alle Altersstufen freizugeben.

Positivkennzeichnung

Der poetisch und ruhig inszenierte Film beeindruckt mit wundervollen Naturaufnahmen und einem gemächlichen Erzählfluss, der besonders für junge Zuseher/innen angenehm ist. Durch die kindgerechte Kameraführung werden die Kontraste zwischen Großstadt und Natur eindrucksvoll dargestellt. Die Geschichte vermittelt wertvolle Botschaften: die Bedeutung des Naturschutzes, das respektvolle Verhalten gegenüber Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum und die Förderung eines Forschergeistes bei Kindern. Positiv hervorzuheben ist, dass die Tiere nicht vermenschlicht werden.
Der Film enthält zudem eine kritische Reflexion über die häufige Mediennutzung von Kindern und Erwachsenen. Die Charakterentwicklung ist vielschichtig: Der Vater durchläuft eine positive Wandlung, Tians Schwester lernt, ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu unterdrücken, und Tian selbst gewinnt durch eine neu gefundene Freundschaft an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.
Die Kommission hebt den Film daher als „annehmbar ab 6 Jahren als Familienabenteuer“ hervor.


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