Titel: Der Astronaut - Project Hail Mary Originaltitel: Project Hail Mary Filmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2025Herkunftsländer: USALänge: 02:37:18 (hh:mm:ss)Sprachversion: dt.synchr.Sprache Ton: Regie: Phil Lord, Christopher Miller DarstellerInnen: Ryan Gosling (Ryland Grace), Sandra Hüller (Eva Stratt), Milana Vayntrub (Olesya Ilyukhina), Liz Kingsman (Shapiro), James Ortiz (Rocky), Orion Lee (Xi), Lionel Boyce (Officer Steve Hatch), Ken Leung (Yáo Li-Jie), Priya Kansara (Mary (Stimme)) Verleiher: Sony Pictures Filmverleih GmbHInhalt: Ryland Grace erwacht ohne Erinnerung nach knapp zwölf Jahren aus einem künstlichen Koma auf dem Raumschiff Hail Mary. Seine beiden Crewmitglieder sind tot. Erst allmählich fällt ihm wieder ein, dass er zu einer schier aussichtslosen Mission ins All geschickt wurde, um die Erde vor ihrer Auslöschung zu retten. Als Molekularbiologe, der aufgrund seiner radikalen Denkansätze bei seinen Forschungskollegen durchgefallen war und sein Leben als Mittelschullehrer fristen musste, war er plötzlich für die Forschungselite aus aller Herren Ländern unter der Leitung von Eva Stratt der Einzige, der das Mysterium der sogenannten außerirdischen Lebensformen „Astrophagen“ klären könnte. Diese ‚Sternenfresser‘ berauben nicht nur die Erde, sondern auch alle bekannten Sonnensysteme ihrer Energie, wodurch eine systematische Abkühlung und das Sterben des Universums die Folge wäre. Nur der Planet Tau Ceti hat den Befall der Astrophagen überstanden. Ryland Grace soll nun klären, warum dem so ist. Zu seiner großen Überraschung stößt er auf ein außerirdisches Raumschiff der Eridianer und lernt ein augenloses, krabbenartiges Wesen kennen, das er aufgrund seines steinförmigen Äußeren Rocky nennt. Der Alien ist hier aus demselben Grund wie er. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten setzten beide alles daran ihre Planeten vor der Auslöschung zu retten …Alterskennzeichnung: Der Film basiert auf dem Roman „Der Astronaut“ von Andy Weir, der im Frühjahr 2021 unter dem Titel „Project Hail Mary“ erschien. Die „The Lego Movie“ und „22 Jump Street“- Regisseure Phil Lord und Chris Miller fordern den Zuseher/innen mit der Filmlänge von fast 160 Minuten und ständigen Zeitsprüngen einige Seherfahrung ab. Auch wenn die Handlung durch humorige Einlagen und die bezaubernde Freundschaft der beiden unterschiedlichen Protagonisten angenehm aufgelockert wird, bleibt die dramatische Endzeitstimmung präsent. Die Spannungsmomente, in den die beiden Protagonisten ihr Leben zu verlieren drohen, sind lange. Als unangenehm wurde in der Diskussion hervorgehoben, dass Ryland Grace trotz Weigerung mit drastischen Mitteln zur Rettungsmission genötigt wird. Die Kommission entschied mehrheitlich, den Film mit „ab 10 Jahren“ einzustufen. Positivkennzeichnung: In Anlehnung an die Romanvorlage von Andy Weir verstehen es Phil Lord und Chris Miller leichtfüßig und humorvoll dem fatalistischen Grundton eines Endzeitszenarios nahezu märchenhaft Hoffnung und Optimismus entgegenzuhalten. In der Konstellation des chaotischen menschlichen Wissenschaftlers und des putzig-sympathischen Steinwesens erfahren die Zuseher/innen herzerwärmend, wie man trotz aller Gegensätze aufeinander zugehen, gemeinsam eine schier unüberwindliche Aufgabe mit unterschiedlicher Herangehensweise anpacken und lösen kann. Dass beide Protagonisten dafür auch bereit sind, ihr eigenes Leben für den jeweils anderen zu opfern und beide letztlich eine tiefe Freundschaft eint, sind wunderbare Werte, die ergreifend, unterhaltsam und inspirierend vermittelt werden. Nicht zuletzt könnte die Story bei jungen Zuseher/innen ein Interesse an der Welt der Wissenschaft hervorrufen. Die Kommission entschied, die Romanverfilmung als „empfehlenswert ab 12 Jahren als Romanverfilmung“ hervorzuheben.
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