Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang

Originaltitel: Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2025
Herkunftsländer: Deutschland
Länge: 01:34:00 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton
Regie: David Dietl
DarstellerInnen: Maximilian Brückner (Ludwig 'Wiggerl' Brunner), Momo Beier (Toni, Wiggerls Tochter), Giovanni Francesco (Ben), Pamina Fürst (Caro), Georg Grigorian (Pokerspieler)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Ludwig Brunner, von allen nur ‚Wiggerl‘ gerufen, ist der Inbegriff des bayerischen ‚Stenz‘ und ein sympathischer Tunichtgut. On-Night-Stands stehen bei ihm auf der Tagesordnung. Das wenige Geld als Taxifahrer verprasst er, obwohl seine Noch-Ehefrau Kathi dringend Hilfe beim Abzahlen der gemeinsamen Mietschulden von 11.000 Euro bräuchte. Auch seine sechszehnjährige Tochter Toni vernachlässigt er sträflich. Das will er teilweise wieder gutmachen, indem er ihr zur fast vergessenen Geburtstagsfeier einen gestohlenen Dackel schenken will. Aber da wird sein Taxi von einem Wagen gerammt. Während Wiggerls Körper im Koma liegt, fährt seine Seele in den Himmel auf. Da er sich dort als waschechter Münchner mit allen negativen Attributen aufführt, schickt Gott ihn auf die Erde zurück, offiziell um der Bayerischen Landesregierung einen Brief zu übergeben, der ihr göttliche Eingebung vermitteln soll. Wiggerl schmeißt das Schriftstück jedoch in die Isar und setzt alles daran seine Beziehung zu Toni, die ihn als einzige sehen kann, zu verbessern. Sie lehnt ihn anfangs ab, lässt sich aber dann doch der Schulden wegen überreden, unter seiner Anleitung das Schwarzgeld, das er für Parkplatz-Pauli transportiert hat, aus seinem havarierten Taxi zu holen. Da Pauli sie überrascht, muss Toni kurzerhand mit einem fremden Wagen fliehen und wird prompt von der Polizei gestellt …

Alterskennzeichnung: Auf der humoristischen Satire ‚Der Münchner im Himmel“ des bayerischen Schriftstellers Ludwig Thoma basierend, macht es „Rate your Date“ und „Emil und die Detektive‘ -Regisseur David Dietls teilweise derbe Komödie mit anarchischen Zügen dem jungen Zuseher/innen nicht leicht, das Geschehen in unser gängiges Wertegefüge richtig einzuordnen. So darf Wiggerl ohne nennenswerte Ahndung mit einnehmend strahlendem Lächeln lügen, Sachbeschädigungen begehen, stehlen und seine Tochter zum Diebstahl von Schwarzgeld und einem Auto anstiften, da der Polizeikommandant ein enger Freund von ihm ist und selbst Gott (eine genervte Frau, die sich schwertut, das Rauchen aufzugeben) den lauten Bayern lieber wieder auf die Erde abschiebt, als sich mit ihm zu beschäftigen. Übermäßiger Konsum von Alkohol und Nikotin und eine durchgehend derbe Sprache veranlassten die Mehrheit der Kommission den Film erst mit ab 10 Jahren einzustufen.

Positivkennzeichnung: keine

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