Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Supergirl: Woman of Tomorrow (3D)

Originaltitel: Supergirl
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: USA
Länge: 01:48:22 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton
Regie: Craig Gillespie
DarstellerInnen: Milly Alcock (Kara Zor-El/Supergirl), Eve Ridley (Ruthye Marye Knoll), Matthias Schoenaerts (Krem of the Yellow Hills), David Krumholtz (Zor-El), Jason Momoa (Lobo)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Kara, auch bekannt als Supergirl, hat in ihrem Leben zahlreiche schmerzhafte Erfahrungen gemacht und versucht, diese durch Alkohol und ausschweifende Partys zu verdrängen. Als der Schurke Krem jedoch ihren Hund vergiftet, erwacht ihr Kampfgeist. Gemeinsam mit Ruthye, deren Familie von Krem ausgelöscht wurde, begibt sie sich auf die Suche nach einem Gegengift, um ihren Hund zu retten. Dabei entdecken die beiden, dass Krem Mädchen und Frauen entführt, um mit ihnen seine Spezies weiter zu züchten.

Alterskennzeichnung: Gleich drei Familien werden im Film beleuchtet, die alle (fast) gänzlich ausgelöscht werden. Gewalt erscheint durchgehend als zentrales Mittel zur Problemlösung. Zudem enthält der Film mehrere rasante Actionszenen. Karas Hund wird vergiftet, kann jedoch gerettet werden.
Besonders hervorzuheben ist die kontinuierliche Darstellung von Gewalt gegen Frauen. Einerseits durch konkrete und sehr real inszenierte körperliche Gewalt und andererseits durch die bedrohliche Lage der entführten Mädchen und Frauen, die wohl irgendwann vergewaltigt werden sollen. Die einzige Frau, die dem hin und wieder etwas entgegensetzen kann, ist Kara. Ansonsten sind Frauen in der gezeigten dystopischen Welt hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert.
Insbesondere aufgrund dieser Inszenierung von Gewalt gegen Frauen diskutiert die Kommission eine Altersfreigabe ab 12 Jahren.
Es gibt aber auch einige Seiten des Films, die Jugendlichen beim Distanzieren vom Geschehen helfen: Die Science-Fiction-Handlung spielt auf fremden Planeten, Supergirl bringt immer wieder humorvolle Momente ein und die Inszenierung weist häufig einen comichaften Charakter auf. Darüber hinaus mündet die Handlung für alle Hauptfiguren in ein Happy End.
Die Kommission empfiehlt daher nach eingehender Diskussion knapp eine Freigabe ab zwölf Jahren.

Positivkennzeichnung: keine

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