Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Das Ende der Sterne

Originaltitel: The Dog Stars
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2025
Herkunftsländer: Großbritannien, USA
Länge: 01:58:58 (hh:mm:ss)
Sprachversion: dt.synchr.
Sprache Ton
Regie: Ridley Scott
DarstellerInnen: Jacob Elordi (Hig), Margaret Qualley (Cima), Josh Brolin (Bangley), Guy Pearce (Pops), Benedict Wong, Allison Janney
Verleiher: The Walt Disney Company (Austria) GmbH

Inhalt: In einer postapokalyptischen Welt hat eine verheerende Pandemie den Großteil der Menschheit ausgelöscht. Der Pilot Hig hat seine Frau und Freunde verloren und lebt mit seinem Hund Jasper auf einem verlassenen Flugplatz in Colorado. Sein einziger Gefährte ist der ehemalige Marine Bangley, mit dem er trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere eine Zweckgemeinschaft bildet, um sich gegen die gefährlichen Plünderer, die sogenannten Reapers, zu schützen. Hig versucht, durch gelegentliche Flüge mit seiner alten Cessna ein Stück Normalität zu bewahren. Eines Tages empfängt er über Funk eine mysteriöse Nachricht, die in ihm neue Hoffnung auf menschliche Gemeinschaft weckt. Entschlossen, der Herkunft des Signals nachzugehen, macht er sich auf eine gefährliche Reise Richtung Grand Junction und riskiert dabei sein bisheriges Leben …

Alterskennzeichnung: Der grundsätzlich ruhig erzählte Film wird immer wieder von brutalen und drastisch dargestellten Gewaltszenen unterbrochen. Zu sehen sind unter anderem Hinrichtungen von bereits angeschossenen und wehrlosen Menschen, zahlreiche Schießereien, videospielartig inszenierte Exekutionen sowie ästhetisierte Gewaltdarstellungen in Zeitlupenaufnahmen von Angriffen und Tötungen. Blut und Splatter-Elemente werden deutlich gezeigt, etwa als ein Kopf von einem Propeller abgerissen wird und Blut auf die Scheibe des Flugzeugs spritzt. Besonders verstörend wirkt eine absurd anmutende Szene in einer umgebauten Flugzeughalle, in der Menschen unter kannibalistischen Bedingungen leben, wobei in einer Gefrierhalle Leichenteile und abgetrennte Köpfe gezeigt werden.
Auch Leichenhaufen, die abtransportiert und verbrannt werden, sind zu sehen. Der Tod des Hundes Jasper ist dabei besonders hervorzuheben, da er als treuer Begleiter und positive Figur eine wichtige emotionale Rolle im Film einnimmt und sein Tod dadurch besonders belastend wirkt. Zudem werden Themen wie Suizid und Sterbehilfe angesprochen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse bleiben teilweise unklar. Die Kommission befand daher, den Film ab 16 Jahren freizugeben, da erst ab diesem Alter eine moralisch-ethische Verunsicherung und emotionale Verstörung nicht mehr erwartbar ist.

Positivkennzeichnung: keine

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